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Drei Gründe, wieso Ihre Strategie in sozialen Netzwerken so wichtig ist

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Drei Gründe, wieso Ihre Strategie in sozialen Netzwerken so wichtig ist 747x325

 

Channel-Wiederverkäufer können ihr Geschäft mithilfe sozialer Netzwerke revolutionieren. Mithilfe von Tools zur Zusammenarbeit können Ihre Mitarbeiter permanent vernetzter und produktiver arbeiten und soziale Plattformen nutzen, um sowohl Einzelpersonen, als auch Unternehmen von den Vorteilen zu überzeugen.

Mit der richtigen Herangehensweise an soziale Netzwerke können Wiederverkäufer Vorteile für das Unternehmen insgesamt und für einzelne Mitarbeiter schaffen. Für eine effektive Zusammenarbeit ist jedoch ein großer Aufwand erforderlich. Und dabei spielt Ihre Strategie in sozialen Netzwerken eine wesentliche Rolle.

Viele Führungskräfte sehen soziale Netzwerke noch immer als Zeitverschwendung. Im Folgenden werden drei Gründe besprochen, wieso eine Strategie in sozialen Netzwerken der Schlüssel zur Überwindung dieser Vorurteile ist. Mit dem richtigen Ansatz können Channel-Wiederverkäufer sicherstellen, dass im digitalen Zeitalter alle Mitarbeiter effektive Unternehmenspartnerschaften und leistungsstarke Marken aufbauen können.

1. Konzentrieren Sie sich auf die unterstützende Infrastruktur, damit Mitarbeiter vernetzt bleiben

Es gibt viele verschiedene soziale Kanäle und Tools, die Channel-Wiederverkäufer nutzen können, damit ihre Mitarbeiter zusammenarbeiten und kommunizieren. Wenn Sie es falsch angehen, können soziale Netzwerke zu dem werden, was Unternehmen so sehr fürchten: ein unproduktives Tool, das Zeit verschwendet. Sie müssen sich auf die unterstützende Infrastruktur, wie Netzwerke, Geräte und App-Stores konzentrieren. Wenn Sie Ihren Channel-Mitarbeitern eine Struktur vorgeben, um online Kontakte zu pflegen, können Sie sicherstellen, dass Zusammenarbeit für Ihr Unternehmen arbeitet, nicht dagegen.

Drei Gründe, wieso Ihre Strategie in sozialen Netzwerken so wichtig ist 350x250In den besten Unternehmen aller Branchen kommen strukturierte Ansätze zum Einsatz. Grant Thornton, ein Unternehmen für Business-Services, begann beispielsweise 2012 damit, soziale Netzwerke einzusetzen, um seine Arbeitsprozesse zu transformieren. Das Unternehmen entwickelte Best Practices und gründete ein Kompetenzzentrum für Schulungen. Hunderte Mitarbeiter erstellen heute jeden Tag neue Inhalte.

Channel-Wiederverkäufer müssen außerdem verstehen, welche Möglichkeiten sich durch Inhalte ergeben können. Das sogenannte „Social Selling“, bei dem Führungskräfte soziale Netzwerke nutzen, um Kontakte auf dem Laufenden zu halten, ist eine hervorragende Möglichkeit, eine Marke aufzubauen. Wie Marketingberater Mark Schaefer bereits in einem Artikel für Dell anmerkt, kann effektives Social Selling dazu beitragen, das Bewusstsein zu stärken und Empfehlungen an potenzielle Kundenkontakte zu schaffen.

Dell selbst regt Social Selling intern an. Dazu werden wichtige Vertriebsmitarbeiter darin geschult, mit Kunden auf sozialen Plattformen wie LinkedIn und Twitter zu interagieren. Sobald diese Schulungen abgeschlossen sind, zertifiziert Dell die Vertriebsmitarbeiter, die bereit sind, mit Kunden auf konstruktive Weise in Kontakt zu treten. Und das ist erst der Anfang. Dell weitet seine Best Practices auch auf Channel-Partner aus.

2. Je früher Sie soziale Kanäle nutzen, desto eher liegen sie noch brach

Denken Sie immer daran, dass der Aufbau einer Plattform zur Interaktion nur der Anfang ist. Eine der häufigsten Beschwerden über die Zusammenarbeit ist, dass Anstrengungen in sozialen Netzwerken – egal ob intern entwickelt oder extern über eine entsprechende Seite auf Facebook oder LinkedIn erstellt – häufig ungenutzt und ineffektiv bleiben. Einfach eine Strategie für soziale Netzwerke über eine bestehende Organisationsstruktur zu legen, reicht häufig nicht aus.

So wie Grant Thornton und Dell Schulungen und Trainings nutzten, um die Verwendung von sozialen Netzwerken zu fördern, so muss auch Ihr Unternehmen die Vorteile der Online-Zusammenarbeit aufzeigen. Erfolgreiche Channel-Wiederverkäufer übernehmen soziale Netzwerke als Teil einer größeren digitalen Transformation.

Wichtige Tipps können auch aus dem Ansatz des Bekleidungsherstellers All Saints gewonnen werden, der cloudbasierte Plattformen zur Verbesserung der Zusammenarbeit einsetzt. Global Director of Digital and Technology James Wintle erklärt, dass sich das Unternehmen wie ein richtiges „Social Business“ verhält: Jeder, vom obersten Chef bis zum Mitarbeiter im Ladengeschäft, verwendet Tools zur Zusammenarbeit, um Informationen innerhalb des Unternehmens und nach außen zu teilen.

Soziale Netzwerken können beim Aufbau Ihrer Marke helfen, unabhängig von Ihrer Position im Unternehmen. Das Teilen von Informationen, beispielsweise über Twitter, kann dazu beitragen, Follower über persönliche Herausforderungen und Unternehmensprioritäten im Channel zu informieren. Der Schlüssel für Unternehmen liegt darin, ein effektives Gleichgewicht zwischen einer persönlichen und einer sozialen Unternehmensmarke zu schaffen. Darauf kommen wir gleich noch einmal zurück.

3. Eine proaktive Haltung kann Ihrem Unternehmen in der Zukunft nutzen

Machen Sie nicht den Fehler, davon auszugehen, dass soziale Netzwerke nur aus beliebten Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter bestehen. Channel-Wiederverkäufer sollten sich so viele soziale Tools ansehen wie möglich und die Technologie finden, die ihnen dabei hilft, die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens und zwischen Unternehmen zu fördern.

Ein gutes Beispiel hierfür ist James Leech an. Er ist Leiter des Kundendienstes von Argos und hat dazu beigetragen, dass der Einzelhändler eine neue Strategie für soziale Netzwerke entwickelte. Leech und seine Kollegen sehen sich „Dark Social“ an, also alternative soziale Netzwerke für den direkten Nachrichtenversand, die nicht öffentlich sichtbar sind wie Whatsapp und Facebook Messenger. Das Unternehmen nutzt Dark Social, um mit seinen Kunden auf innovative Art und Weise in Kontakt zu treten.

Channel-Wiederverkäufer sollten sich ebenfalls mit den verschiedenen Inhaltsarten und Ansätzen auseinandersetzen und herausfinden, was für unterschiedliche Vertriebswege am besten funktioniert. Die immer wichtiger werdende Rolle der Kunden-IT führt dazu, dass sich mehr und mehr wichtige Dialoge zwischen Channel-Mitarbeitern und Kunden ins Internet verlagern. Wie Schäfer in einem anderen Artikel für Dell bereits sagte: Zusammenarbeit kann nicht mehr nur ausschließlich offline bleibt. Sie haben nur Vorteile davon, wenn Ihre Mitarbeiter frei agieren können.

Eine Studie hat gezeigt, dass Markenbotschaften 24 Mal häufiger geteilt werden, wenn sie von einem Mitarbeiter gepostet werden, und nicht vom Unternehmen selbst. Channel-Wiederverkäufer können soziale Netzwerke als Schnittstelle zwischen IT-Dienstleistern und Endkunden nutzen, um Beziehungen aufzubauen und das Markenimage zu verbessern. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Freiheit, online zu interagieren, und sie werden zu Verfechtern der Arbeit des Channels.

 


 

Hinweise:

Zu den Social Selling-Ansätzen von Dell (auf Englisch): http://thevarguy.com/value-added-resellers-channel-marketing-solutions/100115/dell-bring-social-selling-channel

Zu All Saints (auf Englisch): http://www.essentialretail.com/news/article/56e181c8b76f0-rbte-2016-all-saints-is-using-google-tech-to-boost-internal-collaboration

Zu Argos und Dark Social (auf Englisch): http://www.zdnet.com/article/seven-surprising-ways-technology-is-changing-your-shopping-experience/

Dell Hinweise:

Wie soziale Medien die Geschäftswelt revolutionieren: http://www.techpageone.de/business-de/revolutionieren-soziale-medien-die-geschaftswelt

 

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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