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Eine digitale, flexible Arbeitskultur fördert virtuelles ehrenamtliches Engagement

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Eine digitale, flexible Arbeitskultur fördert virtuelles ehrenamtliches Engagement

 

Lory Manrique-Hyland suchte zusammen mit ihrem Team nach einer Möglichkeit, ehrenamtlich Aufgaben zu übernehmen. Dieser Wunsch kollidierte jedoch mit Familie und Karriere, die ihren Tag vollständig ausfüllten. Das brachte sie und ihren Arbeitgeber auf ein Idee: Warum sollte sie ihre Zeit und ihre Talente nicht während ihrer Arbeitszeit zur Verfügung stellen?

„Ich arbeite von zu Hause aus und habe nach einer Möglichkeit gesucht, mich sinnvoll zu engagieren – allerdings virtuell. Zudem kannte ich Kollegen, denen es ebenso ging. Wir sitzen in Peking, Irland und Brasilien“, erklärt Manrique-Hyland.

Lory Manrique-Hyland ist Senior Manager Talent Enablement bei Dell Global Sales Operations und arbeitet in ihrem Heimbüro in Irland. „Ich unterstütze unsere Sales Support- und Sales Operations-Teams mit Schulungen. Für mich war es daher naheliegend, meine Kompetenzen zu nutzen, um ein ehrenamtliches Mentorenprogramm aufzubauen, an dem sich mein weltweites Team beteiligen konnte.“

Manrique-Hyland rief das Dell Virtual Mentoring Pilotprogramm ins Leben. Dabei arbeitete sie mit dem Sci-Bono Discovery Centre zusammen, einem der strategischen Wohltätigkeitspartner von Dell in Südafrika. Mit den Programmen von Sci-Bono erhalten Kinder besseren Zugang zu mathematischer, wissenschaftlicher und technischer Bildung. Per Telefon, Videochat und E-Mail unterstützten und berieten Manrique-Hyland und andere Dell Freiwillige aus der ganzen Welt die Lehrkräfte von Sci-Bono bei der Erweiterung ihrer technischen Kompetenzen.

„Jetzt können wir unsere Zeit und unsere Talente direkt von unserem Büro aus zur Verfügung stellen. Das ist eine ganz neue Art, ehrenamtlich tätig zu werden. Mit virtuellem Mentoring können wir Menschen wirklich helfen“, sagt Manrique-Hyland.

Eine digitale, flexible Arbeitskultur fördert virtuelles ehrenamtliches EngagementLaut Jenn Friday Jones aus der Abteilung Dell Corporate Social Responsibility – Global Employee Engagement sind virtuelle und kompetenzbasierte ehrenamtliche Tätigkeiten ein wachsender Trend bei Unternehmen in der sich ständig weiterentwickelnden digitalen Umgebung von heute.

Forbes berichtet, dass Mitarbeiter aus der Generation Y bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle neben dem Gehalt und sonstigen Vergünstigungen vor allem Wert auf eine angenehme Arbeitskultur, die Unterstützung sinnvolle Projekte, die Büroumgebung, kulturelle Vielfalt und hohe Personalstandards legen.

„Wir stellen immer häufiger fest, dass Arbeitnehmer ein Unternehmen sowie Manager suchen, die ihren Gemeinden etwas zurückgeben möchten. Das ist insbesondere bei der jüngeren Generation der Fall. Wir kommen diesem Wunsch mit einer Arbeitskultur und Möglichkeiten entgegen, die unserem vielfältigen und weltweiten Mitarbeiterstamm ehrenamtliche Tätigkeiten ermöglichen“, erklärt Jones. „Dell Mitarbeiter haben unterschiedlichste Gelegenheiten, sich sozial zu engagieren – darunter auch virtuelle und kompetenzbasierte ehrenamtliche Tätigkeiten, die sich einfach in ihren Arbeitsalltag integrieren lassen. Das zeichnet Dell aus.“

Und während Mitarbeiter gern in Unternehmen mit hohen Standards arbeiten möchten, profitieren Unternehmen wie Dell davon, dass sie zukunftsorientierte und sozial verantwortungsvolle Mitarbeiter anziehen und halten können.

Laut einer Umfrage des Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD) geben zwei Drittel aller Arbeitgeber an, dass Berufseinsteiger mit Erfahrungen im Sozialbereich bessere Beschäftigungsfähigkeiten zeigen. Die drei wichtigsten Kompetenzen, die von den Umfrageteilnehmern genannt wurden, sind Teamwork (82 %), Kommunikation (80 %) und ein Verständnis für die lokale Bevölkerung (45 %).

Wells Fargo fördert ebenfalls ehrenamtliches Engagement und gibt seinen Mitarbeiter zahlreiche Möglichkeiten, hier tätig zu werden, darunter virtuelle Ehrenämter sowie ein Programm, das ausgewählten Mitarbeitern bezahlten Urlaub für die Ausübung des Ehrenamts gewährt. Auf seiner Website gibt Wells Fargo an, dass die Mitarbeiter im vergangenen Jahr 1,74 Millionen Stunden ehrenamtlich tätig waren – seit 2011 insgesamt mehr als 6,4 Millionen Stunden.

Auf seinem Blog stellt das Unternehmen den Computersystemarchitekten Mark Schaffer vor, der die Möglichkeit nutzte, über das Global Fellows Programm von Wells Fargo remote ehrenamtlich tätig zu sein. Im Rahmen einer Partnerschaft, bei der Geschäftsleute in Armut lebende Menschen auf der ganzen Welt unterstützen, fungierte er für ein Unternehmen in Neu-Delhi als technischer Berater.

Wells Fargo fördert die Beteiligung seiner Mitarbeiter an den Orten, an denen sie leben und arbeiten. Vollzeitangestellte erhalten mit Community Service Time eine entsprechende Möglichkeit. Community Service Time ist ein Zeitguthaben für bezahlte arbeitsfreie Zeit, die nicht zu verwechseln ist mit bezahlter Freistellung. Mitarbeiter können die Community Service Time für ehrenamtliche Tätigkeiten bei einer qualifizierten Organisation nutzen, die in ihre reguläre Arbeitszeit fallen.

„Wir haben das Glück, dass unser Unternehmen versteht, dass nicht alle Mitarbeiter in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig sein können“, erklärt Patty Pannkuk, Senior Vice President für Team Member Philanthropy. „Unsere Community Service Time Richtlinie schließt diese Lücke und gibt unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Gemeinden und Gemeinschaften in ihrer Arbeitszeit zu unterstützen. Dadurch erfahren sie auch, was die jeweilige Gemeinschaft braucht. Davon profitieren sowohl sie als auch Wells Fargo, da sie besser verstehen, wie wir unsere Gemeinschaften stärker und erfolgreicher machen können.“

Dell organisiert immer noch formelle ehrenamtliche Veranstaltungen, doch das Unternehmen motiviert seine weltweit verteilten Mitarbeiter auch, mithilfe virtueller und neuartiger Möglichkeiten gemeinnützige Dienste zu leisten. Immer mehr Dell Mitarbeiter nehmen an flexiblen Arbeitszeitprogrammen teil, mit denen viele von ihnen von zu Hause aus arbeiten können, so wie Manrique-Hyland und ihr Team. Mehr als 25 % der Dell Mitarbeiter nehmen an flexiblen Arbeitszeitprogrammen teil und diese Zahl soll bis zum Jahr 2020 auf 50 % steigen.

„Dank der Abstimmung unserer Community-Service-Bemühungen mit unserem neuen flexiblen Arbeitsmodell können mehr Mitarbeiter daran teilnehmen, selbst wenn sie remote arbeiten. Dadurch fühlen sie sich stärker mit Dell, ihren Kollegen und der Gemeinschaft verbunden“, betont Jones.

Die wirklichen Gewinner sind jedoch die gemeinnützigen Organisationen und Partner, die von der stärkeren ehrenamtlichen Unterstützung profitieren, die das digitale Zeitalter ermöglicht.

Das virtuelle Mentoring ergänzt die persönliche Unterstützung, die Dell Mitarbeiter bei Sci-Bono vor Ort leisten. Im Jahr 2014 hielten Dell Vertreter beim Girl Learning Day Vorträge vor 1.500 Hochschulstudentinnen zu Karrieremöglichkeiten in der IT.

„Unsere Partnerschaft geht über Sponsoring hinaus. Was uns am meisten bedeutet, ist die Unterstützung der Dell Mitarbeiter. Sie bieten uns technisches Fachwissen und Ratschläge. Sie sind Vorbild und Berater für unsere Schüler. Sie haben uns bei der Planung geholfen.“ – David Kramer, CEO von Sci-Bono

Im Jahr 2014 übten 54 % der Dell Mitarbeiter ehrenamtliche und unentgeltliche kompetenzbasierte Tätigkeiten aus, was 390.000 geleisteten Stunden entspricht. 2013 waren es noch 13 % der Mitarbeiter und 215.000 Stunden.

 

 

Heather Wilson

Heather Wilson

Heather Wilson ist als Author tätig und Mitglied des Dell corporate responsibility Marketing teams.

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