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So gewährleisten Sie eine nahtlose Technologiemigration für Ihr Unternehmen

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So gewährleisten Sie eine nahtlose Technologiemigration für Ihr Unternehmen

 

In der Natur verstehen wir unter Migration die physische Wanderung einer bestimmten Art von einem Gebiet in ein anderes. Ob bedingt durch den Jahreszeitenwechsel, die Notwendigkeit eines vielfältigen Genpools oder auch durch kulturelle Faktoren, wie beim Menschen – Migrationen gehören zum täglichen Leben.

In der Informationstechnologie ist Migration ein ebenso verbreitetes Phänomen, hat hier jedoch ganz andere Ursachen. Auch handelt es sich dabei in der Regel um einen durchgängigen Prozess, der Fortschritt bedeutet – wenn er richtig angegangen wird.

Gründe für IT-Migrationen

Der Anreiz für eine IT-Migration ergibt sich aus der Notwendigkeit, dass jedes Unternehmen auf eine neue Plattform umsteigen muss, die zum Branchenstandard geworden ist. Cloud-Computing und lückenlose Mobilität sind hierfür gute Beispiele. Ein weiterer Anreiz sind neue Wettbewerbsvorteile, die durch neue Softwareanwendungen realisiert werden können. Denken Sie beispielsweise an Tools für Customer Relationship Management (CRM) und Enterprise Resource Planning (ERP).

Die planlose Migration ohne einen strategischen Prozess und feste Ziele ist jedoch in jeder Hinsicht gefährlich – bei Tieren und Menschen ebenso wie bei Hardware und Software. IT-Transformation ist ein komplexer Prozess, der geschulte Fachexperten und oftmals, soweit verfügbar, noch Unterstützung durch dedizierte Beratungsservices erfordert.

So gewährleisten Sie eine nahtlose Technologiemigration für Ihr UnternehmenDas grundlegende Kriterium bei der Auswahl eines Migrationsspezialisten ist für alle Unternehmen die durchgängige Verwaltung als Kernkompetenz. Support-Services für die Migration von Hardware und Software müssen jeden Schritt des Projekts abdecken – von der ersten Sekunde der Anforderungsanalyse über Implementierung und Bereitstellung bis hin zu Qualitätssicherung, Tests, Feinabstimmungen und Aktualisierungen. Es ist diese umfassende Reichweite, die unsere Definition von durchgängig im Bereich der Technologiemigration ausmacht und für jedes Projekt essenziell ist.

Neben dieser Grundvoraussetzung muss auch der Faktor Zeit berücksichtigt werden.

Im Tierreich findet die Migration basierend auf den Jahreszeiten meist einmal im Jahr statt. In der Technologie findet sich ein ähnlicher Rhythmus, der sich jedoch über drei Jahre erstreckt. Durch die Migration und Aktualisierung der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur in einem festgelegten Drei-Jahres-Zyklus wird sichergestellt, dass die Gesamtbetriebskosten kontinuierlich sinken und die Effizienz ebenso kontinuierlich maximiert wird.

Sieben Schlüsselauswirkungen einer Migration

Welche Auswirkungen hat nun aber ein typisches Projekt zur Migration von Unternehmenstechnologie und welche Faktoren müssen beachtet werden?

2. IT-Migration bedeutet nicht nur Hardware- und Softwareaktualisierung, sondern auch Datenmigration. Es ist wichtig, vor einem Komplettaustausch das sprichwörtliche Lebenselixier der Informationstechnologie in den Fokus zu rücken.

4. Sie müssen sich durch Workshops, Machbarkeitsstudien und Emulationstechnologien, sofern verfügbar, mit den Auswirkungen neuer Technologien vertraut machen.

6. Unternehmen müssen genaue und detaillierte Bewertungen und Prüfungen ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur vornehmen, um so Verbesserungsmöglichkeiten innerhalb des Migrationsprozesses zu identifizieren, sobald dieser ausgeführt wird.

8. Nur durch eine strategische Planung der Migration können die Belastungen von IT-Ressourcen minimiert und die Kosten unter Kontrolle gehalten werden.

10. Einige Migrationsaufgaben können vollständig auf Migration-as-a-Service-Modelle ausgelagert werden. Dies ähnelt dem Ansatz von Beratungs-Workshops, ist jedoch weitreichender.

12. Migration ohne Priorisierung ist ein Glücksspiel. Warum sollten Sie Ihr Unternehmen in Gefahr bringen, wenn ein geordneter Ansatz für die Projektplanung möglich ist? Auch hier können unabhängige Beratungsspezialisten eingesetzt werden.

14. Migration muss immer auch die Benutzer berücksichtigen, damit die Auswirkungen auf Endbenutzerseite zu jedem Zeitpunkt so gering wie möglich sind. Nur so können Unternehmen souverän in die Zukunft gehen, ohne dabei tatsächlich einen Schritt zurück zu machen.

Wie im ersten Punkt dieser Auflistung erwähnt, muss bei der Migration unter allen Umständen ein Komplettaustausch mit seiner Ineffizienz und dem einhergehenden Datenverlust vermieden werden. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Natur und machen Sie erst dann den ersten Schritt, wenn Sie Ihr Ziel kennen!

 

 

Adrian Bridgwater

Adrian Bridgwater

Adrian ist Technikjournalist mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Journalismusbranche. Vorrangig hat er sich mit der Erstellung von Nachrichtenanalysen im Bereich der Softwareentwicklung beschäftigt; in unserer sich ständig verändernden Medienwelt ist er aber auch Analyst, Technik-Evangelist und inhaltlicher Berater. Während der letzten zehn Jahre hat er sich großenteils auch auf Themen wie Open Source, Datenanalyse und -aufbereitung, Cloud Computing, Mobilgeräte und Datenmanagement konzentriert.

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Tags: Business, Optimierungsstrategien