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Lebenszyklen von IT-Systemen: Services als Geheimnis geschäftlicher Produktivität

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Lebenszyklen von IT-Systemen: Services als Geheimnis geschäftlicher Produktivität

 

Ob Sie es nun als geschäftliche Umstrukturierung bezeichnen, positive Disruption oder die etwas technischere Variante eines Architektur-Reengineerings: Der Wunsch und die Notwendigkeit, veraltete Systeme (Software ebenso wie Hardware) auszutauschen, ist derzeit so stark wie nie zuvor.

Angetrieben wird die sogenannte „digitale Transformation“ in Unternehmen aller vertikalen Märkte natürlich in erster Linie durch die zunehmende Verbreitung des Cloud-Computing, eine lückenlose Internetanbindung und die stetig wachsende Zahl an Mobilgeräten.

Im Bereich der Infrastruktur wird als Konsequenz aus dieser Entwicklung der Status quo für alle Geschäftskomponenten infrage gestellt. Konkret bedeutet das: Mit dem rasanten Aufkommen neuer modularer und softwaredefinierter Lösungskonzepte werden die grundlegenden Technologiefunktionen, wie wir sie bisher kennen, obsolet – und das schnell. Voneinander isolierte IT-Infrastrukturen auf Grundlage des Client-Server-Modells werden strategisch aktualisiert und ausgetauscht, um einen servicebasierten IT-Lebenszyklus zu implementieren.

Bei der Umsetzung dieses neuen IT-Lebenszyklus geht es auch um einen komplett neuen IT-Stack:

Es sind diese Bausteine, die im Mittelpunkt des Lebenszyklus stehen – einer periodischen Abfolge verschiedener Phasen, die wie folgt aussieht:

  • Erstberatung und Planung der Architekturanforderungen,
  • Tests, Schulung, Bereitstellung, Überwachung und Änderungsverwaltung,
  • Managed Services, die an unterschiedlichen Punkten im Lebenszyklus in Anspruch genommen werden können,
  • Prüfung und Bewertung der Bestände und schließlich Außerbetriebnahme, Wiederverkauf oder Recycling.

Warum Optimierung wichtig ist

Lebenszyklen von IT-Systemen: Services als Geheimnis geschäftlicher ProduktivitätEinen Lebenszyklus zu definieren und umzusetzen ist jedoch nur der erste Schritt. Ein wirklich effizienter IT-Lebenszyklus wird mithilfe von Services optimiert, die die Kundenanforderungen in jeder Phase erfüllen.

Stéphane Reboud ist Executive Director of EMEA Services Sales bei Dell. Laut ihm gilt es heute, die Infrastruktur und die Services im IT-Lebenszyklus auszubauen, zu verfeinern und weiterzuentwickeln – und damit perfekt auf Ihre Anwendungen abzustimmen.

„Wir gehen direkt zu den Kunden und analysieren mit ihnen, wie sie sich für die neue digitale Welt aufstellen können. Das ist das wirklich Revolutionäre. Die Aufgabe ist gigantisch, aber Dell bietet alles, was Kunden an Hardware und Software benötigen. Wichtiger noch: Dell ist nicht mehr nur Hersteller. Für unsere Kunden sind wir jetzt auch Systemintegrator und haben durchgängigen Einblick in den gesamten Lebenszyklus, von der Analyse bis hin zur Bereitstellung und Außerbetriebnahme. Letztendlich geht es darum, wie breit man in puncto Kompetenzen aufgestellt ist – und Dell ist außerordentlich breit aufgestellt.“

Reboud fügt hinzu, dass das Entscheidende bei der Optimierung von IT-Lebenszyklen durch Services die gemeinsame Planung mit dem Kunden ist. Dank ihr kann Dell sich ein Bild davon machen, welches die treibenden Faktoren für das Kundenunternehmen sind. „Auf diese Weise können wir für jeden Kunden die optimale Strategie ausarbeiten, basierend auf seinen spezifischen Geschäftsfaktoren.“

Elemente des Services-Lebenszyklus

In der Praxis können Services auf den verschiedensten Ebenen den Lebenszyklus ergänzen und optimieren – von Standortplanung, Projektmanagement und Bestandsberichten/-kennzeichnung über Software-/Betriebssysteminstallation, Replikation, Sicherung und Archivierung bis hin zu Anwendungsinstallation, Datenmigration und Tests.

Wichtig ist, dass Sie sich eines vor Augen führen: Der Services-Lebenszyklus selbst ist niemals statisch sondern inhärent dynamisch. In jeder Phase liegt der Fokus auf anderen Aspekten des Betriebs. Er ist ein strategisches und ganzheitliches Programm mit durchgängigem Konzept.

Wie Sie es auch nennen – Cradle-to-Grave-Strategie oder einen Ansatz „vom Rechenzentrum bis zum mobilen Endgerät“: Es steht fest, dass ein servicebasierter IT-System-Lebenszyklus die Grundlage für das moderne Unternehmen von heute ist.

 

 

Adrian Bridgwater

Adrian Bridgwater

Adrian ist Technikjournalist mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Journalismusbranche. Vorrangig hat er sich mit der Erstellung von Nachrichtenanalysen im Bereich der Softwareentwicklung beschäftigt; in unserer sich ständig verändernden Medienwelt ist er aber auch Analyst, Technik-Evangelist und inhaltlicher Berater. Während der letzten zehn Jahre hat er sich großenteils auch auf Themen wie Open Source, Datenanalyse und -aufbereitung, Cloud Computing, Mobilgeräte und Datenmanagement konzentriert.

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Tags: Business, Optimierungsstrategien