Home » Business » Optimierungsstrategien » So verbessert Windows 10 EDP die BYOD-Sicherheit

So verbessert Windows 10 EDP die BYOD-Sicherheit

Tech Page One

Comment la fonctionnalité EDP de Windows 10 peut améliorer la sécurité BYOD

 

Cloudbasierte Software für gesteigerte Mitarbeitersicherheit

Die Welt hat sich seit dem Modell der 80er und 90er Jahre erheblich weiterentwickelt, als aus dem Mainframe-basierten Prinzip ein Client/Server-Prinzip wurde und Microsoft die Marktherrschaft übernahm.

Auch aktuell befinden wir uns wieder in einer Umbruchphase. Unternehmen wenden sich verstärkt der Cloud zu und versuchen, mobiler und agiler zu werden. Arbeitspraktiken werden zunehmend flexibler. Microsoft möchte seine Dominanz auch angesichts dieser Entwicklungen weiter sichern.

Flexibilität

BODY How Windows 10 EDP can enhance security with BYODFlexibilität ist für das Unternehmen dabei der Schlüssel: der Wunsch, sich von starren Arbeitszeiten in einem einzigen Büro zu verabschieden, und der Wunsch, eigene Geräte mit ins Büro zu bringen. Viele Unternehmen fördern das bereits aktiv.


Der Grund dafür liegt auf der Hand. Laut einer im Jahr 2014 von Gartner durchgeführten Umfrage unter US-amerikanischen Unternehmen verfügte nur ungefähr ein Drittel von ihnen über eine irgendwie geartete BYOD-Richtlinie und nur 15 % forderten von ihren Mitarbeitern, sich an diese Richtlinie zu halten – obwohl ein Viertel der Unternehmen die Mitarbeiter ermutigte, ihre persönlichen Geräte beruflich zu nutzen.

Manager freuen sich, wenn Mitarbeiter IT effizient und produktiv nutzen, aber sie machen sich auch Sorgen über die angemessene Verwaltung dieser Technologie.

Enterprise Data Protection

Windows 10 will hier Abhilfe schaffen, indem es eine Vielzahl neuer Funktionen einführt, mit denen Mitarbeiter sicher in ihren Anwendungen arbeiten können. Gleichzeitig wird gewährleistet, dass Unternehmensanwendungen geschützt sind. In der Vergangenheit war das nicht immer ganz einfach, aber Microsoft hat mit Enterprise Data Protection (EDP) eine neue Funktion eingeführt, um den Prozess zu verbessern. Unternehmensanwendungen werden geschützt und Benutzer können auf ihre eigenen Daten zugreifen. Um auch Mitarbeiter abzudecken, die ihre Geräte unterwegs verwenden, kann EDP in Verbindung mit den Microsoft Rights Management Services (RMS) genutzt werden.

Kurz vor der Einführung von Windows 10 erläuterte Brad Anderson, Vice President Enterprise Client and Mobility bei Microsoft, diese Koexistenz: „Es gibt bestimmte Anwendungen, die Mitarbeiter sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext nutzen möchten. Tagsüber arbeitet ein Mitarbeiter mit Excel, um Unternehmensinhalte zu erstellen. Das Unternehmen möchte derart vertrauliche Daten schützen und es möchte per Richtlinie regeln, an welchem Speicherort der Benutzer diese Unternehmensinhalte ablegen kann. Zu Hause nutzt derselbe Mitarbeiter Excel vielleicht, um das Budget des Elternbeirats zu erstellen. In diesem Fall sollten die Richtlinien zur Datenverlustprävention nicht greifen. Die IT-Abteilung sollte eigentlich überhaupt nicht wissen, wie die Anwendung von der Einzelperson privat genutzt wird.“

Lückenlose Sicherheit

In der Praxis meldet sich ein Windows 10-Benutzer aus diesem Grund beim ersten Start automatisch beim Azure Active Directory an. Von diesem Moment an übernimmt die Microsoft Intune Funktion das Kommando. Intune sorgt für optimale BYOD-Unterstützung in einer Microsoft Umgebung: Die cloudbasierte Funktion verwaltet mobile Geräte und Anwendungen. Sie stellt den Mitarbeitern die Informationen bereit, die sie für ihre Aufgaben benötigen, schützt jedoch gleichzeitig die Unternehmensinformationen. Die Lösung ist mit Configuration Manager aus der System Center Produktreihe kompatibel, mit dem mobile Geräte konfiguriert werden können.

Ganz offensichtlich hat sich Microsoft Gedanken gemacht, wie seine Produkte BYOD-Implementierungen optimal unterstützen können. Gar nichts zu unternehmen, war angesichts der großflächigen Akzeptanz für den Trend und der Notwendigkeit, private und berufliche Anwendungen getrennt zu halten, keine Option. Für viele Unternehmen ist EDP daher ein Schritt in die richtige Richtung.

 

 

Maxwell Cooter

Maxwell Cooter

Max ist ein freiberuflicher Journalist, der über eine große Bandbreite von IT-Themen schreibt. Er war Gründer und Herausgeber von Cloud Pro, einer der ersten Publikationen, die sich speziell mit der Cloud beschäftigten. Darüber hinaus war er Gründer und Herausgeber von Techworld (IDG) und davor Redakteur bei Network Week. Seine Beiträge wurden in IDG Direct, dem SC Magazine, in Computer Weekly, in Computer Reseller News, dem Internet Magazine, der PC Business World und vielen weiteren Publikationen veröffentlicht. Darüber hinaus trat er bei vielen Konferenzen als Redner auf und hat als Kommentator für die BBC, ITN und den Computer-Fernsehkanal CNBC gearbeitet.

Neueste Beiträge:

 

Tags: Business, Optimierungsstrategien