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So steigert Technologie im Jahr 2016 die Unternehmensproduktivität

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So steigert Technologie im Jahr 2016 die Unternehmensproduktivität

 

Wandel begrüßen und die Produktivität steigern

Wie können Unternehmen ihre Produktivität steigern? Diese Frage bereitet allen CEOs regelmäßig Kopfzerbrechen. Sie alle wollen die Arbeitsumgebung effizienter machen und höhere Gewinnspannen erzielen. Vom technologischen Standpunkt aus gesehen sind die CIOs für dieses Problem zuständig; sie müssen mehr leisten und dabei ihre Ausgaben reduzieren.

Weltweit finden sich bei diesem Thema ganz unterschiedliche Ansichten: Einige Wirtschaftssysteme beruhen auf arbeitsintensiven Beschäftigungspraktiken (z. B. Großbritannien), während andere Systeme (z. B. die USA) höhere Produktivitätszahlen vorweisen können, da sie verstärkt in Technologie investieren, insbesondere in neuere Technologien.

Wie sehen diese neueren Technologien aus und welche Veränderungen wird das Jahr 2016 bringen? Es fällt nicht schwer, die Trends aufzulisten, die sich im kommenden Jahr zunehmend durchsetzen werden, da viele von ihnen bereits heute Auswirkungen auf unsere Geschäftswelt haben.

Analysen

So steigert Technologie im Jahr 2016 die UnternehmensproduktivitätDie wachsende Nutzung von Analysefunktionen, gemeinhin als Big Data bezeichnet, bedeutet, dass Unternehmen mehr Informationen darüber erhalten, was ihre Kunden tun, was sie denken und was sie letztendlich wollen. Dies wird einhergehen mit einer kontinuierlich steigenden Nutzung von sozialen Netzwerken; mehr Interaktivität mit den Kunden wird die Leistung wesentlich verbessern.

Die steigende Bedeutung von Tablet-PCs und anderen Mobilgeräten darf dabei nicht vernachlässigt werden. Eine Vielzahl dieser Geräte wird bereits jetzt am Arbeitsplatz eingesetzt. Auch in Bezug auf BYOD ist steigendes Interesse und vermehrte Akzeptanz erkennbar.

Veränderungen durch BYOD

Einer im Jahr 2013 durchgeführten Umfrage von Dell zufolge haben über zwei Drittel der Unternehmen einen Anstieg der Mitarbeiterproduktivität verzeichnet, nachdem diese ihre eigenen Geräte am Arbeitsplatz nutzen durften. Die Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass die Produktivitätszunahme auf flexibleren Arbeitszeiten und verbesserter Zusammenarbeit beruht.

Alle diese Veränderungen, die in der Unternehmenswelt derzeit zu sehen sind, lassen sich am besten mit dem Begriff der „digitalen Transformation“ zusammenfassen. Auch ein Blick in die Beschäftigungsrichtlinien vieler großer Organisationen liefert dafür Belege: Hier ist der Chief Digital Officer (CDO) mittlerweile beinahe so allgegenwärtig wie der Chief Technology Officer (CTO).

Dell hat diese Entwicklung erkannt und mit Digital Business Services einen neuen Geschäftsbereich ins Leben gerufen, dessen Aufgabe es ist, Unternehmen bei der durchgängigen Überarbeitung ihrer digitalen Strategien zu unterstützen. „Die digitale Transformation verbessert sowohl neue Geschäftsmodelle als auch Kundenerfahrung, Mitarbeiterengagement und betriebliche Exzellenz. Sie bietet unseren Kunden zudem enorme multidimensionale Möglichkeiten, zahlreiche Vorteile für ihr Unternehmen und ihre Endbenutzer zu realisieren. Unsere Forschung zeigt jedoch, dass Mangel an Zeit, Ressourcen und Fachkenntnissen sowie Schwerfälligkeit bei der Veränderung der Unternehmenskultur der Digitalisierung im Wege stehen“, erklärte Raman Sapra, Executive Director und Global Head Digital Business Services bei Dell, Anfang des Jahres 2015.

Vorurteilen in der Unternehmenskultur begegnen

Sapra ist der Auffassung, dass nicht unbedingt die Technologie, sondern vielmehr die Unternehmenskultur eines der größten Hindernisse für Veränderungen ist. Es gibt immer Widerstand gegen Veränderungen. Erreicht das Unternehmen jedoch mit den aktuell genutzten Methoden nicht seine maximale Effizienz, so ist es vielleicht an der Zeit, gewisse Dinge anders zu machen.

Das heißt jedoch nicht, dass Technologie nicht hilfreich ist. Wenn eine Organisation an proprietäre Systeme und einen unflexiblen Hardwareansatz gebunden ist, kommt sie nicht weiter, ob sie Veränderungen gegenüber offen ist oder nicht.

Ein Unternehmen jedoch, das auf offene Standards, eine cloudbasierte Architektur und die einfache Integration mobiler Geräte setzt, ist für die Herausforderungen der Zukunft sehr viel besser aufgestellt. Kommt auch noch ein flexibler Geschäftsansatz hinzu, so haben Sie gute Chancen, reale Änderungen zu implementieren und die Produktivität nachhaltig zu steigern.

 

 

Maxwell Cooter

Maxwell Cooter

Max ist ein freiberuflicher Journalist, der über eine große Bandbreite von IT-Themen schreibt. Er war Gründer und Herausgeber von Cloud Pro, einer der ersten Publikationen, die sich speziell mit der Cloud beschäftigten. Darüber hinaus war er Gründer und Herausgeber von Techworld (IDG) und davor Redakteur bei Network Week. Seine Beiträge wurden in IDG Direct, dem SC Magazine, in Computer Weekly, in Computer Reseller News, dem Internet Magazine, der PC Business World und vielen weiteren Publikationen veröffentlicht. Darüber hinaus trat er bei vielen Konferenzen als Redner auf und hat als Kommentator für die BBC, ITN und den Computer-Fernsehkanal CNBC gearbeitet.

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Tags: Business, Optimierungsstrategien