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Strategische Spenden ist gut für Unternehmen

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Strategische Spenden ist gut für Unternehmen

 

Deb Bauer, Director of Global Youth Learning Strategy bei Dell, hat im Rahmen ihrer Arbeit die Welt bereist. Dabei hat sie mit eigenen Augen gesehen, was es für Schüler bedeutet, zum ersten Mal einen Computer oder das Internet zu benutzen – oder elektrischen Strom.

„Es ist überall das Gleiche: Man gibt jungen Menschen Technologie in die Hand und sie tauchen sofort ein. Sie lassen ihr Klassenzimmer hinter sich, um mehr über die Welt zu erfahren“, berichtet Bauer. „Wir alle möchten Teil der großen weiten Welt sein. Schüler brauchen nur einen Zugang, um sie für sich zu entdecken.“

In den sieben Jahren in ihrer aktuellen Position konnte sie miterleben, wie viel ein führendes Technologieunternehmen verändern kann, wenn es seine Technologie und sein Know-how zur Lösung globaler Probleme einsetzt – beispielsweise dem, dass weltweit Millionen Jugendliche keinen Zugang zu Technologie haben.

Im Rahmen seines Legacy of Good Plans unterstützt Dell gemeinnützige Organisationen auf der ganzen Welt. Dabei werden nicht nur Gelder und neue Dell Technologien zur Verfügung gestellt, sondern auch das Fachwissen und die ehrenamtliche Hilfe der Mitarbeiter. Laut Deb Bauer kann die kostenlos an Youth Learning Partner weitergegebene Dell Technologie noch mehr bewirken, wenn sie mit der Leidenschaft und Erfahrung ehrenamtlicher Helfer kombiniert wird.

„Wenn unsere Mitarbeiter ihre Energie und ihre individuellen Kompetenzen investieren, um gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen, verstärkt das die Wirkung unserer Unterstützung und wir sehen schneller positive Ergebnisse in unseren Gemeinden. Der Dienst an der Gemeinde steigert auch die Lebensfreude, Moral und Loyalität der Mitarbeiter. Und die neuen Kompetenzen und Erfahrungen, die sie aus den ehrenamtlichen Tätigkeiten ziehen, sind häufig Inspiration für Ideen, wie wir unsere Kunden noch besser unterstützen können“, so Bauer.

Strategische Spenden ist gut für UnternehmenSie ergänzt, dass Dell seine unternehmenseigenen Spendenprogramme auf Bildung und Krebserkrankungen bei Kindern konzentriert, „da sich in diesen beiden Bereichen die Bedürfnisse der Kinder und unsere Kompetenzen überschneiden“.

Susan McPherson, Expertin für Unternehmensverantwortung und Gründerin sowie CEO von McPherson Strategies, beschreibt diese Art der strategischen Spenden als „Win-win-Situation für alle Beteiligten“. Laut McPherson überweisen führende Unternehmen nicht mehr einfach nur Geldbeträge, sondern bieten ihr einmaliges Fachwissen dort an, wo sie für das Gemeinwohl am meisten erreichen können.

Als Beispiel nennt sie Twitter und sein NeighborNest, ein Lerncenter in San Francisco unweit der Twitter Hauptniederlassung an der Market Street.

Die Mikroblogging-Website stellt das technische Fachwissen, Gelder sowie ehrenamtlich tätige Mitarbeiter für diese familienfreundliche Einrichtung bereit, die obdachlosen und einkommensschwachen Familien technische Kompetenzen vermittelt. Laut dem eigenen Blog arbeitet Twitter mit örtlichen Organisationen wie Catholic Charities sowie Compass Family Services zusammen, um die Hilfe bei Kinderbetreuung, Wohnraum und Karriereplanung zu koordinieren. Selbst Programmierkurse für Schulkinder werden angeboten. Einige der Lehrer sind Twitter Mitarbeiter, die sich hier ehrenamtlich engagieren.

McPherson fügt hinzu, dass Unternehmen durch die Veröffentlichung von Berichten – als Video, Podcast oder Artikel – wertvolle Aufmerksamkeit auf weltweite und lokale Probleme lenken können.

„Technologie wird in unserem Leben jeden Tag wichtiger – sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht“, erklärt sie. „Was ich heute sehe, sind die anhaltenden globalen Veränderungen, die ein Unternehmen bewirken kann, wenn es auf Missstände aufmerksam macht. Wenn wir den Menschen diese Missstände nicht ins Bewusstsein rufen, werden sie die Probleme von sozial Schwächeren niemals erkennen oder auch nur im Ansatz begreifen. Indem sie hilft, Aufmerksamkeit zu erregen, ermöglicht Technologie Veränderungen.“

Deb Bauer erklärt, dass die Dell Initiative für Kinderkrebshilfe – eines der bekanntesten Dell Spendenprogramme – ein hervorragendes Beispiel dafür ist, wie Technologie, Fachwissen und ehrenamtlich tätige Mitarbeiter von Dell greifbar Positives erreichen konnten, durch „das aktive Leben von gemeinsamen Werten“.

Sie nennt ein Beispiel für das Dell „Spendenmodell auf Basis gemeinsamer Werte“:

Im Rahmen der mehrjährigen und mit mehreren Millionen US-Dollar geförderten Initiative entwickelte und spendete Dell Lösungen für Hochleistungsdatenverarbeitung und Cloud-Computing, dank denen krebskranke Kinder jetzt schneller effektiv behandelt werden können.

Die bahnbrechenden Technologien, die von ehrenamtlichen Dell Helfern bei der Konzeption dieser Lösung entwickelt wurden, sind bereits in die Dell Angebote für Kunden aus dem Gesundheitswesen eingeflossen.

Durch kontinuierliche ehrenamtliche Hilfe für gemeinnützige Partner spenden Dell Mitarbeiter Krebspatienten und ihren Familien Trost und unterstützen sie aktiv.

Mit dem Dell 2020 Legacy of Good Plan verfolgt das Unternehmen eine langfristige Strategie, in deren Rahmen es seine Technologie und seine Erfahrungen dort einsetzen möchte, wo sie am meisten für die Menschen und den Planeten bewirken. Dieser Plan setzt zwei ehrgeizige Ziele.

Eines besteht darin, mehr Dell Mitarbeiter dazu zu motivieren, mit ihren Leidenschaften und individuellen beruflichen Kompetenzen die eigenen Gemeinden zu unterstützen. Das zweite ist es, jungen Menschen Zugang zu Technologie und damit zu einer vielversprechenden Zukunft zu geben.

In dem Videointerview unten erklärt Deb Bauer, woran sie und ihre Kollegen aktuell arbeiten, um in Gemeinden auf der ganzen Welt nachhaltige Verbesserungen für Mensch und Umwelt zu bewirken.

 

 

Heather Wilson

Heather Wilson

Heather Wilson ist als Author tätig und Mitglied des Dell corporate responsibility Marketing teams.

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