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5 Berufe, für die man robuste Geräte braucht

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Robuste Geräte haben meist harte, staub- und wasserdichte Gehäuse, resistente Monitore und spezifische Eingabe-Tools. Außerdem sind sie häufig mit besonderen Anwendungen für spezifische Aufgaben ausgerüstet. Ein typisches Beispiel sind Geräte, die von Lieferanten verwendet werden, um die Zustellung von Sendungen elektronisch zu bescheinigen. Es ist zu bedenken, dass diese speziellen Kleingeräte nicht den Anforderungen aller Berufsgruppen gerecht werden. Häufig sind größere und robustere Tablets oder Notebooks von Nöten, auf denen mehrere Anwendungen zugleich laufen können.

Im Folgenden nehmen wir fünf Berufe unter die Lupe, die den Einsatz von robusteren Geräten nahelegen.

1. Techniker im Außendienst

Techniker, die etwa Versorgungssysteme reparieren sollen, brauchen nicht einfach nur Jobticket-Systeme; sie müssen auch auf Bedienungsanleitungen, Baupläne und Demo-Videos zugreifen können. Bei solchen Einsätzen sollten keine normalen Notebooks und Tablets verwendet werden, da es zu Schlägen, Staub- und Dampfentwicklung kommen kann. Robuste Varianten hingegen eignen sich sehr gut.

2. Bauarbeiter

5 jobs that require a rugged device-BodWer auf Baustellen arbeitet, braucht Systeme, mit denen man auf Pläne zugreifen und Informationen eingeben kann. Diesen Systemen sollte es auch nichts ausmachen, wenn sie herunterfallen oder von einem Baufahrzeug erfasst werden. Robuste Notebook-Versionen lassen sich einhändig bedienen, können bei Bedarf aber auch mit einer externen Tastatur verbunden werden und sind somit genau das, was Bauarbeiter benötigen.

3. Sozialarbeiter

Sozialarbeiter brauchen Geräte für das Jobticketing, über die sie auch die Akten der Personen, mit denen sie zu tun haben, einsehen und bei Hausbesuchen ergänzende Informationen eingeben können. Eine Lösung könnte etwa eine Anwendung sein, bei der diverse Kästchen mit einem integrierten Taststift angekreuzt werden können und zusätzlich die Eingabe von Freitext über eine Soft- oder Harttastatur möglich ist.

Das Gerät muss nicht nur für den Außeneinsatz gerüstet, sondern auch nachweislich sicher sein. So können personenbezogene Daten (PII), mit denen Sozialarbeiter zwingend arbeiten müssen, nicht ausgespäht werden.

4. Ersthelfer

Für Polizei, Notärzte und Feuerwehr wird der Zugriff auf zentrale Informationen immer wichtiger. Polizisten müssen beispielsweise in der Lage sein, Kennzeichen von Fahrzeugen, Versicherungsdaten, und Informationen über Verdächtige zu überprüfen; Rettungssanitäter müssen medizinische Vorgeschichten einsehen und Behandlungsmöglichkeiten für seltenere Probleme nachschlagen können; Feuerwehrmitarbeiter müssen Gebäudepläne ansehen und auf erforderliche Versorgungsdienste zugreifen können. Bei Bedarf muss jede dieser Berufsgruppen über das Gerät auch Audio-, Bild- oder Videodaten aufzeichnen können, wobei diese Möglichkeiten auch in kritischen Situationen zu gewährleisten sind. Somit müssen die eingesetzten Geräte nicht nur Easy Touch- und Sprachfunktionen bieten, sondern auch stoßfeste Gehäuse und gehärtete Touchscreens aufweisen.

5. Sachverständige

Auf dem Markt werden sich Versicherungsunternehmen durchsetzen, die im Schadensfall schneller handeln können als andere. Zum Zeitpunkt des Schadenseintritts müssen stets rasch Informationen gesammelt werden. Deshalb setzen immer mehr Sachverständige vor Ort Geräte ein, um schneller entscheiden zu können, ob ein Schaden abgedeckt ist.

Die Geräte müssen in unterschiedlichsten Situationen und Umgebungen eingesetzt werden können: etwa bei häuslichen Unfällen und Verkehrsunfällen, in ausgebrannten oder überfluteten Gebäuden, und auch in Umgebungen, wo gefährliche Chemikalien ausgetreten sind oder sich andere schwere Vorfälle ereignet haben.

Das ausgewählte Gerät muss in all diesen Fällen einsatzfähig sein und zudem eine einfache Datenaufnahme erlauben. Dazu zählt auch die Aufnahme von Bildern und Videos über die Gerätekamera.

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Clive Longbottom

Clive Longbottom

Clive Longbottom arbeitet seit etwa 25 Jahren als Branchenanalyst. Als ausgebildeter Chemieingenieur betrachtet er fast alles prozessorientiert. Clive war in verschiedenen Positionen in mehreren mittelständischen und großen Unternehmen tätig. Deshalb kennt er die Bedürfnisse von Unternehmen genau – und die Tatsache, dass es gar nicht notwendig ist, ständig neue Technologien anzuschaffen. Für Clive ist der ausschlaggebende Aspekt folgender: „Welche Vorteile könnte das mir, meinem Team, meiner Abteilung, meinem Unternehmen, meiner Wertschöpfungskette bringen?“. Wenn man diese Überlegungen anstellt, findet man schnell heraus, welche Technologien raffiniert, aber wenig nützlich sind - und welche essentiell und häufig auch recht einfach sind.

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Tags: CAD, Grafik & Design, Technologie