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5 gute Gründe, warum professionelle Designer eine intelligente Workstation brauchen

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5 gute Gründe, warum professionelle Designer eine intelligente Workstation brauchen

 

PCs und dezidierte Designarbeit sind nicht gerade ein Traumpaar. Wir präsentierten Ihnen 5 Gründe, warum eine spezielle Workstation deutlich besser geeignet ist.

1. Möglichkeit zur Bearbeitung großer Dateien

Bereits diese Grundanforderung ist für PCs oft zu viel verlangt. Designer arbeiten nicht mit kleinen Dateien. Und es macht auch keinen Sinn, große Dateien zu verkleinern, da sonst die Bildqualität leidet. Es ist essentiell, dass die gewählte Workstation sehr große Dateien laden und bearbeiten kann.

Eine geeignete Workstation kann zahlreiche Arbeitsspeicher neben mehreren CPUs bereitstellen und bei Bedarf ein PCIe/M.2 SSD-Laufwerk integrieren. So können Dateien deutlich schneller geladen und bearbeitet werden als mit einem PC.

2. Hohe Auflösung, schnelle Grafiken

5 gute Gründe, warum professionelle Designer eine intelligente Workstation brauchenWährend die meisten PC-Nutzer sich mit Bildschirmauflösungen von 72/96 dpi zufriedengeben, ermöglichen 4k/5k-Bildschirme die Arbeit mit bis zu 250 dpi. Man kann also so detailliert arbeiten, wie es für hochauflösende Veröffentlichungen im Print-Bereich oder im Fernsehen erforderlich ist. Die Bilder können in der Größe und Auflösung bearbeitet werden, in der sie später gedruckt werden. Selbst das Heranzoomen an einzelne Bildabschnitte führt nicht zu Überpixelung.

Bei 3D-Grafiken benötigt man schnelle Arbeitsspeicher für die Bearbeitung großer Dateien, aber auch geeignete Grafikkarten und Bildschirme, die für flüssige Bewegungsabläufe sorgen. Hochwertige Gaming-PCs mögen sich als verlockende Lösung präsentieren. Allerdings ist deren Grafikleistung auf Game-basierte Inhalte ausgerichtet. Es bestehen massive Unterschiede zwischen Grafikkarten für Gaming und Grafikkarten für Design.

3. Touch-Funktion und mehr

Die Verbreitung von Touchscreens nimmt weiter zu. Man kennt sie von Tablets und Smartphones, und auch bei Notebooks werden sie immer häufiger. PCs und Workstations standen in dieser Hinsicht bislang nicht an vorderster Front – aber das ändert sich.

Mit Multitouch-Bildschirmen können Designer Inhalte auswählen und zum Vergrößern oder Verkleinern auseinander- und zusammenziehen. Außerdem können sie Touchstifte zum Zeichnen oder Bearbeiten einsetzen und Text innerhalb von Bildkompositionen direkt auf dem Bildschirm markieren.

Zusätzlich kommen neue Technologien auf den Markt: Spezielle „Pucks“ und „Dials“ bieten diverse Optionen und Funktionen, mit denen Designer flexibel an der Workstation arbeiten können – ganz ohne Tastatur oder Maus.

4. Mehrere Monitore

Designer arbeiten mit Kompositionen aus Texten und Bildern.  Sie müssen sowohl die Grafiken als auch den Text bearbeiten – und wollen es dabei möglichst vermeiden, durch „Alt-Tabbing“ zwischen Fenstern wechseln zu müssen.

Eine Workstation, die mehrere Bildschirme unterstützt, bietet den Vorteil, dass mehrere Objekte gleichzeitig bearbeitet und angezeigt werden können. Außerdem kann man direkt in der Komposition nachvollziehen, wie sich Änderungen auswirken.

Leider funktioniert die Touch-Funktion bei 4k/5k-Bildschirmen nicht immer reibungslos. Einige neuere Workstation-Modelle kombinieren 4k/5k-Bildschirme mit einer digitalen, verhältnismäßig niedrigauflösenden Arbeitsoberfläche, die über eine Touch-Funktion verfügt. Hier behält der Designer den Überblick über sämtlichen Content, wobei die Ergebnisse seiner Arbeit in hoher Auflösung angezeigt werden.

5. Abstimmung auf Ihre Anwendungen

PCs sind im Prinzip gar nicht auf spezifische Anwendungen abgestimmt: Sie sollen universell einsetzbare Arbeitsgeräte sein, auf denen sämtliche Programme so gut wie möglich laufen.

Eine Workstation kann dagegen auf die Ausführung spezifischer Anwendungen abgestimmt werden – darunter die Adobe Creative Suite, Autodesk oder PTC. Dadurch können Sie die Anwendungen bei optimaler Leistung nutzen – auf Ebene der CPU, des Massenspeichers, des Arbeitsspeichers und der Interkonnektivität.

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Clive Longbottom

Clive Longbottom

Clive Longbottom arbeitet seit etwa 25 Jahren als Branchenanalyst. Als ausgebildeter Chemieingenieur betrachtet er fast alles prozessorientiert. Clive war in verschiedenen Positionen in mehreren mittelständischen und großen Unternehmen tätig. Deshalb kennt er die Bedürfnisse von Unternehmen genau – und die Tatsache, dass es gar nicht notwendig ist, ständig neue Technologien anzuschaffen. Für Clive ist der ausschlaggebende Aspekt folgender: „Welche Vorteile könnte das mir, meinem Team, meiner Abteilung, meinem Unternehmen, meiner Wertschöpfungskette bringen?“. Wenn man diese Überlegungen anstellt, findet man schnell heraus, welche Technologien raffiniert, aber wenig nützlich sind - und welche essentiell und häufig auch recht einfach sind.

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Tags: CAD, Grafik & Design, Technologie