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5 Vorteile einer hyperkonvergenten Strategie

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Die Konvergenz Ihrer Infrastruktur, um Server, Speichersysteme, Netzwerke und Energieversorgungs-Lösungen zu reduzieren, ist unternehmerisch gesehen definitiv sinnvoll. Allerdings ist Konvergenz nur der Ausgangspunkt – eine neue Methode, die Hyperkonvergenz, setzt völlig neue Maßstäbe für die effektive Verwaltung von IT-Ressourcen.

Während konvergente Systeme aus separaten Komponenten bestehen, die so konstruiert wurden, dass sie gut miteinander arbeiten, sind hyperkonvergente Systeme verbundene Systeme, die so entwickelt wurden, dass sie durch das optionale Hinzufügen weiterer Module skalierbar sind. Solche hyperkonvergenten Geräte bieten integrierte Rechner-, Speicher- und Netzwerkfunktionen.

Das Potenzial der Hyperkonvergenz ist so groß, dass die Ausgaben für Hyperkonvergenz laut IDC-Studie während des ersten Quartals 2016 gegenüber dem Vorjahr um 148 % gestiegen sind, und so Umsätze von 371,88 Millionen USD erzielt wurden. Warum sind IT-Manager so interessiert an Hyperkonvergenz? Es gibt fünf wichtige Vorteile.

1. Vereinfachtes Ressourcenmanagement

5 benefits of a hyper-converged strategy 350 x250Die IDC-Definition der legt nahe, dass hyperkonvergente Geräte zentrale Speicher- und Rechenfunktionen reduzieren und diese in eine einzige, hoch virtualisierte Lösung überführen. Das Hauptmerkmal – so das Marktforschungsunternehmen – sei die Fähigkeit, alle Rechner- und Speicherfunktionen über die gleichen serverbasierten Ressourcen bereitzustellen.

Das ist ein viel einfacherer Ansatz verglichen mit der herkömmliche IT-Infrastruktur mit abgegrenzten Vorgängen, separaten Administrationsgruppen und Systemen für Speicher, Server und Netzwerke. Die Hyperkonvergenz ist auch einfacher als konvergente Systeme, bei denen die Speicherkontrollebene eine punktuelle Steuerung bietet.

2. Konfigurierbare Systeme, mit denen das Unternehmen seine Ressourcen optimal nutzen kann

Hyperkonvergente Systeme bieten auch eine vereinfachte Administration. Bei der herkömmlichen IT-Infrastruktur werden verschiedene Anwendungsteams für Speicher-, Virtualisierungs- und Netzwerkmanagement benötigt. Die Hyperkonvergenz führt diese Ressourcen zusammen. Die IT-Experten sind nicht mehr mit einer Reihe von Anwendungen konfrontiert, sondern können den hyperkonvergenten Stack über eine zentrale Schnittstelle verwalten.

Diese Konfigurierbarkeit lässt sich auch auf Ihre vorhandenen Ressourcen ausweiten. Einige Hyperkonvergenz-Softwaretools ermöglichen es IT-Managern, softwaredefinierte Technologie auf separaten Server-, Speicher- und Netzwerkressourcen auszuführen. Wenn auf diese Weise Ressourcen zusammengelegt werden, kann das Unternehmen bereits vorhandenes Equipment effektiver nutzen und das Ressourcenmanagement langfristig verbessern.

3. Weniger zu kontrollierende Anbieter und effektivere Partnerschaften mit Lieferanten

Moderne IT-Manager stehen vor einem Überangebot an potenziellen Software- und Hardwarelösungen. Damit Entscheidungsträger im Bereich Technologie mehr Zeit haben, Innovationen für das Unternehmen zu schaffen, und weniger Zeit für IT-Vorgänge aufwenden müssen, brauchen sie eine starke Partnerschaft mit zuverlässigen Lieferanten.

Ein einziger Partner bietet den gesamten hyperkonvergenten Stack für das Unternehmen. Anstatt auf eine Vielzahl von Partnern für Rechner, Speicher und Netzwerke zurückgreifen zu müssen, können IT-Manager davon profitieren, eine integrierte Infrastruktur von nur einem Lieferanten zu verwenden. Das Ergebnis sind klar definierte Beziehungen im Bereich des Lieferantenmanagement.

4. Skalierbare Ressourcen, die an neue geschäftliche Anforderungen angepasst werden können

Es ist wichtig zu wissen, dass Ihre Optionen nicht begrenzt sind, wenn Ihre Hardware-Ressourcen in einem einzigen Stack konvergiert sind. Das Motto für die Hyperkonvergenz lautet Flexibilität. Hyperkonvergente Systeme sind modular und wurden so entwickelt, dass sie erweiterbar sind, wenn sich die Anforderungen im Unternehmen verändern.

Der Schlüssel zur Skalierbarkeit ist die Konvergenz sowie die Steuerung über die Softwareebene. IT-Manager können weitere Geräte hinzufügen, um die Kapazität und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu steigern. Anstatt bei steigenden Anforderungen immer neue Hardwarekomponenten hinzuzufügen, profitiert Ihr Unternehmen davon, Geräte von nur einem einzigen Anbieter zu beziehen.

5. Zukunftssichere Technologie – bereit für nahezu kontinuierliche Transformation

Suchen Sie nach einem Hardwarepartner mit fundiertem Wissen und Erfahrung bei der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Rechner-, Speicher- und Serverressourcen. Ihr Lieferant sollte außerdem verschiedene Optionen auf der Softwareebene anbieten können. Der ideale Partner bietet differenzierte, zweckmäßige Geräte für integrierte Systeme, standardmäßige Lösungen und flexible Referenzarchitekturen.

Die richtige Partnerschaft bedeutet, dass Ihr Unternehmen von einer IT-Organisation profitiert, die klar definiert und einfacher zu verwalten ist. Der Hyperkonvergenz-Ansatz zur Nutzung von Ressourcen ist einfacher, konfigurierbar und bereit für die schnellen Veränderungen, die typisch für die heutige Geschäftswelt sind. Nun ist es an der Zeit, Hyperkonvergenz zu nutzen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie konvergente Infrastrukturlösungen Ihrem Unternehmen Vorteile verschaffen können.

 


 

Literaturhinweise:

IDC-Studie: https://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS41547316

Was Sie über das Thema Hyperkonvergenz wissen sollten: http://www.techrepublic.com/article/hyper-converged-systems-what-you-need-to-know-about-this-hot-virtualization-topic/

Aussichten im Hinblick auf Hyperkonvergenz: http://www.theregister.co.uk/2016/04/05/dell_rides_vsan_scaleio_and_nutanix_hyperconverged_horses/

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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Tags: Konvergente Infrastruktur, Technologie