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Botschaft für CIOs: Seien Sie bereit für Cloud-Mobilität!

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Wird der Begriff der mobilen Datenverarbeitung vom Begriff der komfortablen Datenverarbeitung abgelöst? Angesichts der beinah vollkommenen Allgegenwärtigkeit von Handheld-Geräten für die Datenverarbeitung, zu denen neben Tablet-PCs und Notebooks auch Telefone und Phablets gehören, spricht durchaus einiges dafür.

Komfortable Datenverarbeitung

Was versteht man unter komfortabler Datenverarbeitung? Es ist die Anerkennung der Tatsache, dass beinahe jeder ein irgendwie geartetes Gerät besitzt, mit dem von jedem beliebigen Standort aus, an dem ein Signal empfangen und gesendet werden kann, Datenverarbeitung und Kommunikation möglich sind. Die Cloud-Mobilität umfasst diese Fähigkeit, geht jedoch noch einen Schritt weiter: Sie erkennt an, dass der Backoffice-Effekt der komfortablen Datenverarbeitung darin besteht, auf Daten zugreifen zu müssen, die auf

Wie unschwer zu erraten, liegt der geschäftliche Antriebsfaktor für dieses Phänomen in dem Wunsch, auf diese Daten jederzeit und überall zuzugreifen, sodass Mitarbeiter sowie Kunden und Partner immer produktiv sein können, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden. Kein Manager wird dem widersprechen. Die Frage ist jedoch, wie dies auf sichere Weise und mit maximaler Leistung möglich ist.

Datenorganisation

Wie bei allen Arten der Datenverwaltung mit Cloud-Computing-Lösungen ist es von entscheidender Bedeutung, die Daten und den Zugriff auf diese auf systematische und sichere Weise zu organisieren, bevor sie öffentlich verfügbar gemacht werden. Es muss genau geplant werden, welcher Zugriff auf welche Datenelemente erforderlich ist. Der Zugriff muss so eingegrenzt werden, dass die minimalen, zur Erfüllung der jeweiligen Aufgaben erforderlichen Zugriffsberechtigungen bereitgestellt werden.

Vector Computer server and Cloud computingEs bleibt jedoch nicht allein beim Datenzugriff. Komfortable Datenverarbeitung bedeutet nicht nur, dass jeder auf bequeme Weise unterwegs Daten nutzen kann. Es wird darüber hinaus erwartet, dass alle Informationen, die bisher nur am Schreibtisch verfügbar waren, auch auf mobilen Geräten bereitgestellt werden. In vielen Fällen heißt das, dass Anwendungen nicht nur mit den Datenspeichern, sondern auch miteinander integriert sein müssen.

Ein klassisches Beispiel dafür sind Terminkalender und andere Software für Zeitplanung und Zusammenarbeit. Da Benutzer das gewünschte Gerät auswählen, wollen sie auch die entsprechenden Anwendungen auswählen. Viele dieser Anwendungen werden als Paket mit dem Erwerb des Telefons bereitgestellt.

Das bedeutet, dass die Anzahl und Arten der Anwendungen, die Einzelpersonen nutzen, immer weiter zunimmt. Gleichzeitig nimmt auch die Notwendigkeit, ihre Terminkalender und andere Informationen zur Zeitplanung freigeben zu können, in ebenso drastischem Umfang zu. Daraus ergibt sich eine wesentliche Herausforderung, die unbedingt gemeistert werden muss, um das ganze Potenzial der Mobilität auszuschöpfen.

Erste Schritte

Wo Sie mit Ihrer Umstrukturierung beginnen, damit schließlich die richtigen Mitarbeiter auf die richtigen Daten zugreifen können und Daten nur dann freigegeben werden, wenn es auch wirklich gewünscht ist, hängt von dem jeweiligen Unternehmen und seiner Entwicklung hin zur mobilen Vollkommenheit ab.

Kleineren Unternehmen mit weniger Legacy-Systemen und weniger Prozessen wird die Anpassung an Cloud-Mobilität leichter fallen als Unternehmen mit vielen Legacy-Systemen, die zudem unter Umständen auch noch bestimmte gesetzliche Bestimmungen erfüllen müssen. Unter diesen Umständen erweisen sich einfach umzusetzende Pilotprojekte und ausgewählte Schritte hin zur Cloud-Mobilität oftmals als die beste Lösung.

Ganz gleich, in welcher Entwicklungsphase sich das Unternehmen auf diesem Weg befindet – falls die formale Planung noch nicht begonnen hat, ist jetzt der ideale Zeitpunkt.

 

 

Adrian Bridgwater

Adrian Bridgwater

Adrian ist Technikjournalist mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Journalismusbranche. Vorrangig hat er sich mit der Erstellung von Nachrichtenanalysen im Bereich der Softwareentwicklung beschäftigt; in unserer sich ständig verändernden Medienwelt ist er aber auch Analyst, Technik-Evangelist und inhaltlicher Berater. Während der letzten zehn Jahre hat er sich großenteils auch auf Themen wie Open Source, Datenanalyse und -aufbereitung, Cloud Computing, Mobilgeräte und Datenmanagement konzentriert.

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Tags: Cloud, Technologie