Home » Technologie » Data Center » Fünf gängige Trends bei der IT-Infrastruktur-Migration

Fünf gängige Trends bei der IT-Infrastruktur-Migration

Tech Page One

747x325 (1)

 

Technologiemigrationen werden heute oft in Angriff genommen – sie geschehen jeden Tag und auf durchgängiger Basis.

Migration auf verschiedenen Ebenen

Business woman typingZunächst gibt es die Migration auf Ebene der Endgeräte, angetrieben durch die Veröffentlichung immer neuer Notebook-, Tablet-PC und Smartphone-Modelle.

Auch eine Ebene tiefer, im Bereich der IT-Infrastruktur (einschließlich der Server) sind Migrationen durch die verstärkte Hinwendung zur neuen virtualisierten Welt des Cloud-Computing an der Tagesordnung.

Zwischen diesen Ebenen wiederum, gleichsam auf einer Mittelebene, zu der teilweise auch der Middleware-Layer zu rechnen ist, ist eine wahre Flut an Migrationen zu verzeichnen. Sie werden befeuert durch den Trend hin zu softwaredefinierten Architekturen: APIs (Application Programming Interfaces, Anwendungsprogrammierschnittstellen) und Mikroservices werden parallel mit intelligenten Netzwerklösungen sowie neuen offenen Standards, Protokollen und Praktiken eingesetzt, die eine ganz neue Art digitalisierter IT ermöglichen.

Die Herausforderung besteht nun vor allem darin, auf allen diesen Ebenen das eigentliche Ziel und die gängigen Trends bei der Migration von IT-Infrastrukturen nicht aus den Augen zu verlieren. Denn nur wenn eine Infrastruktur richtig verwaltet und zukunftsfähig gemacht wird, ist eine solide Grundlage für eine effektive Migration auf höheren Ebenen gelegt: Produkte, Services und Geräte.

1. Erst analysieren, dann migrieren

Treffender als Trend Nr. 1 wäre hier vielleicht Risiko Nr. 1. Viel zu viele Unternehmen beginnen mit der Migration von IT-Infrastrukturen und der Implementierung von Cloud-Computing, ohne eine Selbstanalyse vorzunehmen. Eine solche Analyse ist jedoch absolut notwendig, um a) die geschäftlichen Ziele und Erfolgsfaktoren zu definieren, damit das Migrationsprojekt genau auf sie zugeschnitten werden kann, und b) ausreichende qualitative und quantitative Daten zu den derzeit installierten IT-Systemen zu erheben, damit klar ist, wie die Ausgangssituation aussieht.

2. Offen für Offenheit

Tatsache ist, dass eine IT-Infrastruktur-Migration eine Chance ist. Für eine Vielzahl von Unternehmen, die bisher mit silobasierten Strukturen und monolithischen Anwendungen in proprietären Softwarelösungen gearbeitet haben, ist sie eine Möglichkeit, neue offene Standards zu implementieren. Wird bei der Migration hin zu einer neuen IT-Infrastruktur der Schwerpunkt auf offene Netzwerkstandards und offene Anwendungsstrukturen auf Basis von Open Source und Linux gelegt, kann das für jedes Unternehmen ein echter Neuanfang sein.

3. Einfach und unkompliziert

Sie müssen sich kontinuierlich vor Augen führen, dass die Migration einer IT-Infrastruktur kein einmaliges Projekt ist. Einen Plan aufzustellen und ihn auszuführen – so einfach und unkompliziert ist es nicht. Genau deshalb ist es essenziell, sich an offenen Standards zu orientieren. So halten Sie sich Wege offen, auf zukünftige Veränderungen zu reagieren, die unausweichlich kommen werden.

Dell hierzu: „Die geschäftlichen Erwartungen an Technologieinvestitionen verändern sich kontinuierlich. Der Bedarf an standardisierten, sicheren und skalierbaren Infrastrukturen ist deshalb größer als je zuvor. Für jeden CIO ist es eine Herausforderung, effektiv auf diese Veränderungen zu reagieren und dabei gleichzeitig Unterbrechungen für Organisation und Benutzer auf ein Minimum zu reduzieren. Dell Services verfügt über die Erfahrung, die Kunden benötigen, um Technologieveränderungen wie umfangreiche Migrationen, Konsolidierungen und

Technologieaktualisierungen reibungslos abzuwickeln. Wir setzen auf Branchen-Best Practices sowie unsere bewährten Methoden, um qualitativ hochwertige, kosteneffektive Lösungen bereitzustellen, mit denen sie ihre Unternehmensstrategie umsetzen können.“

4. Migration als Plan

Wichtig ist, die IT-Infrastruktur-Migration als Plan zu verstehen: als einen Prozess also, der individuell auf jedes Unternehmen abgestimmt werden muss, dass sich von Grund auf optimieren möchte.

Wenn es hier einen Trend (oder eine Herausforderung, einen Fehler, ein Hindernis usw.) gibt, dann besteht er darin, dass Unternehmen unter Umständen nicht das gesamte Potenzial erkennen, das sich ihnen durch eine mit maximaler Effizienz durchgeführte Komplettmigration ihrer IT bietet. Virtuelle Maschinen müssen vollständig für die gewünschten Anwendungsfälle optimiert werden. Die technischen Spezifikationen physischer Geräte müssen sorgfältig ausgewählt werden, damit sie die geschäftlichen Erfolgsfaktoren und Ziele effektiv unterstützen. Und schließlich muss der neue IT-Stack schon von Grund auf mit Blick auf einen entscheidenden neuen Faktor designt werden – Skalierbarkeit. Ein solches Projekt ist kein Kinderspiel. Deswegen ist es wichtig, es richtig anzugehen.

5. Vier Phasen

Migrationstrend Nr. 5 beruht auf den vier Elementen einer Migration. Wenn Sie sich klar gemacht haben, dass eine IT-Infrastruktur-Migration ein Prozess ist, der alle diese Elemente miteinander kombiniert – dann können Sie Ihr Projekt in Angriff nehmen.

  • Bewertung: Systemanalyse, Erfassung von Messdaten und Überprüfung, um Anforderungen und Programmumfang für die Zukunft festzulegen
  • Architektur: betriebliche Prozesse, Best Practices und Methoden
  • Integration: Tests und Vorabversionen im IT-Lebenszyklus
  • Bereitstellung: der logische letzte Schritte, mit der Inbetriebnahme von Hardware und Software

Es gibt wohl noch weit mehr inkrementelle Phasen und Trends innerhalb des Prozesses der IT-Infrastruktur-Migration als die vier, die wir hier nur kurz angerissen haben. Ziel dieses Überblicks war es, Ihnen ein Verständnis dafür zu vermitteln, wie aufwendig ein solches Projekt ist – und damit zu veranschaulichen, warum Sie vom ersten bis zum letzten Schritt spezialisierte Services in Anspruch nehmen sollten.

 

 

Adrian Bridgwater

Adrian Bridgwater

Adrian ist Technikjournalist mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Journalismusbranche. Vorrangig hat er sich mit der Erstellung von Nachrichtenanalysen im Bereich der Softwareentwicklung beschäftigt; in unserer sich ständig verändernden Medienwelt ist er aber auch Analyst, Technik-Evangelist und inhaltlicher Berater. Während der letzten zehn Jahre hat er sich großenteils auch auf Themen wie Open Source, Datenanalyse und -aufbereitung, Cloud Computing, Mobilgeräte und Datenmanagement konzentriert.

Neueste Beiträge:

 

Tags: Data Center, Konvergente Infrastruktur