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Der Einfluss des Internet of Things auf Unternehmen

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Der Einfluss des Internet of Things auf Unternehmen 747x325

 

Mit dem Internet of Things (IoT) geht ein grundlegender Wandel der Informationsnutzung durch Unternehmen einher. In Netzwerke können heutzutage nicht mehr nur IT-Geräte und Anwendungen, sondern auch Alltagsgegenstände eingebunden werden, die über diese Netzwerke Daten senden und empfangen. Zwar befindet sich das Internet of Things noch in einem frühen Entwicklungsstadium, die potenziellen Auswirkungen dieses neuen Ansatzes sind jedoch erheblich – und Channel-Wiederverkäufer können hierbei eine entscheidende Rolle einnehmen.

Der IoT-Trend hat inzwischen den Gipfel des Hype-Zyklus erreicht, mit dem Gartner die öffentliche Aufmerksamkeit für neue Technologien beschreibt. Unternehmen sind jetzt gefordert, die mit IoT-Technologien verbundenen Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. Es ist jedoch nicht ganz einfach, die Vorteile des neuen Konnektivitätszeitalters für sich zu nutzen. So stellen beispielsweise die Themen Sicherheit, Massenspeicher und Echtzeitanalysekapazität derzeit noch erhebliche Herausforderungen dar.

Die Frage lautet also: Wie können Führungskräfte das Potenzial des IoT voll ausschöpfen und welchen Einfluss wird dies auf Unternehmen haben? Im folgenden Artikel wird erläutert, wie führende Anbieter und Channel-Wiederverkäufer Unternehmen dabei unterstützen können, sich auf dem wachsenden Markt für IoT-Lösungen zurechtzufinden.

So nutzen Sie das Potenzial des Internet of Things

Der Einfluss des Internet of Things auf Unternehmen 350x250Laut einer aktuellen Studie von Argus Insights wurde der Begriff „IoT“ zwischen Januar und dem 10. April 2,3 Millionen Mal auf Twitter erwähnt. Die Diskussionen in den sozialen Medien, so das Marktforschungsunternehmen, konzentrierten sich überwiegend auf das Thema Big Data, insbesondere im Hinblick auf Informationserfassung und -sicherheit.

Diese Studie zeigt, dass es trotz der großen öffentlichen Aufmerksamkeit noch kein Unternehmen geschafft hat, auf diesem Markt eine dominierende Rolle einzunehmen. Zwar herrscht ein erhebliches Interesse am Internet of Things, es gibt jedoch sehr unterschiedliche Prognosen dazu, wie sich der Markt entwickeln wird und welche Vorteile Unternehmen aus dieser neuen Technologie ziehen werden.

Gemäß den Zahlen von IDC beliefen sich die globalen Investitionen in den IoT-Markt 2013 bereits auf 1,9 Bio. USD. Prognosen des Forschungsinstituts zufolge werden die Ausgaben bis zum Jahr 2020 auf 7,1 Bio. USD steigen. Die Consultingfirma Accenture geht davon aus, dass der globale Mehrwert durch das IoT im Jahr 2030 bei beeindruckenden 15 Bio. USD oder mehr liegen könnte.

Weitere Studien von Accenture legen den Schluss nahe, dass Unternehmen bereits in großem Umfang in digitale Technologien investieren und sich in Zukunft mehr mit dem Internet of Things beschäftigen möchten. Mit IoT-Technologien können Unternehmen ihre Branchenanalysen optimieren und präzisere Marketingpläne und Verbraucherprofile entwickeln. Allerdings sind mit einer höheren Konnektivität nicht nur große Vorteile, sondern auch Herausforderungen verbunden.

Da immer mehr Komponenten in Netzwerke eingebunden werden, sind IT-Manager mit der Verwaltung einer nicht enden wollenden Flut von Geräten und Sensoren konfrontiert. Die steigende Anzahl in Netzwerke eingebundener Geräte senden auch regelmäßig neue Daten. Unternehmen müssen also dafür sorgen, dass ihre Breitbandnetzwerke der steigenden Datenmenge gewachsen sind.

Es herrscht eine regelrechte Informationsüberflutung. Erfolgreiche Unternehmen werden auf die Fachkompetenz und die Erfahrung von Channel-Ressourcen zurückgreifen, wenn sie vor der Herausforderung stehen, ihre Datenvolumina zu speichern und zur Gewinnung geschäftsrelevanter Informationen zu analysieren.

So verändert das Internet of Things Unternehmen

Für Unternehmen, die das Potenzial des IoT optimal nutzen möchten, spielt das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle. Jedes Endgerät, das potenziell Verbindung zur Welt außerhalb des Unternehmensnetzwerks haben kann, stellt gleichzeitig einen möglichen Angriffspunkt für Hacker dar. Laut Esther Shein gewinnt die Netzwerkverwaltung immer mehr an Relevanz und Unternehmen müssen in Zukunft verstärkt in Tools zur Überwachung und Überprüfung ihrer Netzwerkverbindungen investieren. Dabei werden Partner mit einer hohen Fachkompetenz in den Bereichen Standards, Protokolle und APIs eine entscheidende Rolle spielen.

Das Thema Massenspeicher wird ebenfalls immer wichtiger. Um die Datenflut verwalten zu können, benötigen Unternehmen interne Massenspeichersysteme mit hoher Kapazität und hohem Sicherheitsniveau. Viele Unternehmen werden die Verarbeitung von IoT-Informationen teilweise in die Cloud auslagern. Allerdings sind hier zuverlässige Partner erforderlich, die dafür sorgen, dass Datenkontrollen implementiert werden und die Daten in Übereinstimmung mit den lokalen Gesetzen und Vorschriften verarbeitet werden.

Ein potenzieller Lösungsansatz ist das Distributed Networking. Dabei steht IT-Managern beim Umgang mit dem IoT ein Cluster aus Datenverarbeitungs-, Massenspeicher- und Netzwerkressourcen zur Verfügung. Mit einem solchen verteilten Ansatz können Unternehmen aus den Daten, die sie an der Peripherie ihres Netzwerks erfasst haben, aussagekräftige Informationen gewinnen.

Zuverlässige Anbieter wie Dell sind inzwischen Organisationen wie dem OpenFog Consortium beigetreten. Dieses Konsortium wirkt an der Entwicklung praxistauglicher Standards für diese neue Form der verteilten Datenverarbeitung mit. Ein weiteres offenes Konsortium ist beispielsweise ThingWorx. Es bietet eine Plattform, auf der Anwendungen für die vernetzte Welt entwickelt und ausgeführt werden können. Dell verfolgt im Hinblick auf das IoT einen pragmatischen Ansatz. Das Unternehmen unterstützt IT-Manager dabei, das Potenzial der vorhandenen Geräte und Daten des eigenen Unternehmens voll auszuschöpfen und analysegestützte Maßnahmen sicher umzusetzen.

Mike Krell, Analyst bei Moor Insights & Strategy, ist sich der Tatsache bewusst, dass eine Entscheidungsfindung auf Grundlage der enormen Menge an durch das IoT in Echtzeit erzeugten Informationen keine leichte Aufgabe ist. Dennoch können Unternehmen mit innovativen Entwicklungen im Bereich Edge Analytics einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Laut Krell bietet die Analyse von Informationen an der Peripherie des Netzwerks – er verweist hier speziell auf die neue Edge Gateway 5000 Serie als ein Schlüsseltool – eine Möglichkeit für eine maximal effektive Steuerung und Nutzung von Informationen.

Zwar ist die Entwicklung des Internet of Things noch längst nicht abgeschlossen, aber schon jetzt wird deutlich, dass Unternehmenskunden die erstklassige Möglichkeit haben, aus den mit diesem Ansatz erfassten Daten aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Das neue Konnektivitätszeitalter wirft zahlreiche Fragen zu den Themen Sicherheit, Massenspeicher und Analysekapazität auf. Doch wenn Channel-Wiederverkäufer ihren Kunden gegenüber als zuverlässige Partner auftreten und mit erstklassigen technischen Lösungen arbeiten, müssen diese das IoT nicht als geschäftliche Herausforderung betrachten, sondern können die Chancen, die mit diesem neuen Ansatz verbunden sind, voll nutzen.

 


 

Hinweise:

Der Hype-Zyklus von Gartner (auf Englisch): http://www.gartner.com/newsroom/id/3114217

Der IoT-Markt im Jahr 2020 (auf Englisch): http://www.zdnet.com/article/internet-of-things-market-to-hit-7-1-trillion-by-2020-idc/

Der IoT-Markt im Jahr 2030 (auf Englisch): http://www.techworld.com/blog/views-from-the-lab/driving-unconventional-growth-through-industrial-internet-of-things-3574177/

Sicherheitsrisiken in Zusammenhang mit dem IoT (auf Englisch): http://www.cio.com/article/2895398/internet/3-reasons-to-be-wary-of-the-internet-of-things.html

Das Internet of Things und die Themen Sicherheit und Massenspeicher (auf Englisch): http://www.computerweekly.com/feature/The-internet-of-things-is-set-to-change-security-priorities

Fog Computing (auf Englisch): http://www.forbes.com/sites/janakirammsv/2016/04/18/is-fog-computing-the-next-big-thing-in-internet-of-things/#7ed787221be2

Edge Analytics (auf Englisch): http://www.forbes.com/sites/moorinsights/2015/10/21/can-dell-make-analytics-at-the-edge-a-reality/#121f679e2758

Dell Hinweise:

Heute sind Daten so wertvoll wie bares Geld: http://www.dell.com/de-de/work/learn/business-intelligence-big-data

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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Tags: Big Data, Technologie