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Deshalb ist Big Data gut fürs Geschäft

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Die hohe Relevanz von Big Data ist weithin bekannt. Deutlich weniger bekannt ist dagegen, wie dieser Channel Unternehmenskunden dabei unterstützen kann, durch den richtigen Einsatz von Informationen einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Der Big-Data-Trend geht gerade in die nächste Phase über. Damit geht auch eine Veränderung der Anforderungen einher. Unternehmen, die über viele Jahre hinweg große Mengen an Daten erfasst haben, stehen nun vor der Herausforderung, aus diesen Daten aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Ange der hohen Nachfrage nach Wissen sind führende Unternehmen in den nächsten Jahren gefordert, auf Grundlage der von ihnen gesammelten Informationen neue Geschäftsmodelle und Services zu entwickeln.

Channel-Partner können hierbei eine entscheidende Rolle spielen. Wiederverkäufer haben Zugang zu der Software, Hardware und lokalen Fachkompetenz, die CIOs und andere Führungskräfte benötigen, um fundiertere Entscheidungen für ihr Unternehmen und ihre Kunden treffen zu können.

Die Dimension von Big Data und die damit verbundenen Geschäftschancen

Deshalb ist Big Data gut fürs Geschäft -BodyTextImageJonathan Priestley, VP im Bereich Global Marketing beim führenden Visualisierungsunternehmen MultiTaction, weist in einem aktuellen Artikel in Tech Page One [Link] darauf hin, dass wir ein neues Verständnis von Informationen benötigen. Zwar sind die drei von Gartner-Analyst Doug Laney definierten V-Kriterien – Volume, Variety und Velocity (Volumen, Vielfalt, Geschwindigkeit) – für die Definition und die Nutzung von Big Data weiterhin relevant, allerdings müssen sich Marktführer in der digitalen Welt, die theoretische Erkenntnisse in einen praktischen Nutzen umwandeln möchten, in Zukunft mit einem vierten Aspekt befassen: Der Visualisierung.

Erfolgreiche Unternehmen schaffen es, die zahlreichen ihnen zur Verfügung stehenden unstrukturierten Daten (z. B. zu Kundenzufriedenheit und -verhalten) angemessen auszuwerten und zu visualisieren. Die von Wiederverkäufern angebotene Software und Hardware ist dafür von entscheidender Bedeutung. Ohne erstklassige Visualisierungstools können Führungskräfte Big Data nicht in aussagekräftige Informationen umwandeln, die dann als Grundlage für eine Entscheidungsfindung in Echtzeit dienen können.

Die steigende Nachfrage nach Visualisierungslösungen hat einen erheblichen Anstieg der IT-Investitionen zur Folge. Laut Prognosen des Marktforschungsunternehmens IDC werden die jährlichen Investitionen in Big-Data-Technologie und -Services im Schnitt um 26,4 Prozent pro Jahr steigen und im Jahr 2018 einen Wert von 41,5 Mrd. USD erreichen. Dies entspricht dem Sechsfachen der Wachstumsrate, die auf dem allgemeinen Markt für Informationstechnologie zu beobachten ist.

Durch Investitionen alleine werden jedoch noch keine aussagekräftigen Informationen gewonnen. Die erforderlichen Daten sind innerhalb eines Unternehmens häufig auf zahlreiche Standorte verteilt. Damit aus diesen Daten wirklich aussagekräftige Informationen gewonnen werden können, müssen die Führungskräfte von Unternehmen in der Lage sein, unterschiedliche Datensätze gleichzeitig einer mehrstufigen Analyse zu unterziehen. Außerdem wird es in Zukunft immer mehr potenzielle Datenquellen geben.

Laut Strategy Analytics wird die Zahl der mit dem Internet verbundenen Geräte bis zum Jahr 2020 auf 33 Milliarden steigen. Die Zahl der Verbindungen pro Person wird sich bis dahin vom aktuellen Stand auf 4,3 Verbindungen erhöht und damit mehr als verdoppelt haben. Eine solche Konnektivität bringt zusätzliche Informationen und neue Kundenanforderungen mit sich. Eine bessere Visualisierung dieser Informationen gewinnt damit immer mehr an Bedeutung.

Wie können Unternehmen das Potenzial von Big Data optimal ausschöpfen?

Es ist nicht unüblich, dass Informationen in voneinander isolierten Silos abgelegt sind. Gut informierte CIOs und andere Führungskräfte sind sich jedoch über das Potenzial einer integrierten Big-Data-Lösung im Klaren. Damit dieses Potenzial voll ausgeschöpft werden kann, müssen mit den entsprechenden Technologien und Services wichtige Informationen aus unterschiedlichsten Datenquellen extrahiert werden können. Der Zugang zur richtigen Software und Hardware ist von entscheidender Bedeutung.

Wie CRN festgestellt hat, bewegen sich auf dem Big-Data-Markt zahlreiche Startup-Unternehmen mit spezialisierten Analyselösungen. Wiederverkäufer haben Zugang zu den marktweit besten Lösungen, mit denen sie Unternehmen dabei unterstützen können, möglichst aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Wenn die zuständigen Führungskräfte wissen, wo sich ihre Daten befinden, können sie mit Open-Source-Analysetools wie Apache Hadoop und Spark deutlich detailliertere Analysen durchführen als bisher.

Channel-Partner können die Unternehmen ebenfalls dabei unterstützen, die richtige Grundlage für einen optimalen Analyseprozess aufzubauen. Gefordert ist eine leistungsstarke Hardware, mit der Unternehmen erweiterte Analysen durchführen können. Albie Attias, Managing Director bei King of Servers, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Wiederverkäufer Zugang zu deutlich mehr Lösungen haben als ein einzelner Anbieter. Dell hat entsprechende Produkte aus den Bereichen Server, Massenspeicher und Netzwerktechnologie im Angebot.

Zwar ist die moderne Geschäftswelt global ausgerichtet, aber nur wenige Unternehmen können sich in jedem Land, in dem sie tätig sind, eine eigene IT-Abteilung leisten. Für Führungskräfte, die detailliertere Informationen zu den Kundenanforderungen an einem bestimmten Standort benötigen, ist deshalb das richtigen Gespür für Lösungen und Märkte oft ein entscheidender Faktor bei der Wahl von Channel-Partnern.

Big-Data-Lösungen können also im Hinblick auf die Services, die ein Unternehmen seinen Kunden zur Verfügung stellt, einen wichtigen Unterschied ausmachen. Die Menge an Informationen kennt nur eine Richtung – nach oben. Wenn Channel-Partner ihren Kunden gegenüber als zuverlässige Technologiepartner auftreten, können sie Führungskräfte von Unternehmen dabei unterstützen, ihre Daten in aussagekräftige Informationen umzuwandeln.

 


 

Dell Hinweise:

Werden Sie zukunftsfähig mit Analysen und Business Intelligence: http://www.dell.com/de-de/work/learn/business-intelligence

Andere Hinweise:

IDC zum Big-Data-Markt: https://www.idc.com/prodserv/4Pillars/bigdata

Zahlen und Fakten von Strategy Analytics: http://www.mobileworldlive.com/featured-content/home-banner/connected-devices-to-hit-4-3-per-person-by-2020-report/

CRN zu Big-Data-Unternehmen: http://www.crn.com/slide-shows/data-center/300076757/2015-big-data-100-the-emerging-big-data-vendors.htm

 

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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Tags: Big Data, Technologie