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Drei Big Data-Trends, die Unternehmen nicht ignorieren dürfen

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Big Data ist ein aktuelles Schlagwort, das IT-Experten Kopfzerbrechen bereitet. Zwar bestreitet niemand, dass Informationen heute von enormer Bedeutung sind; CIOs haben aber häufig Schwierigkeiten, den tatsächlichen Wert von etwas zu vermitteln, das nur ein weiterer Modeausdruck der Technologiebranche zu sein scheint. Im Jahr 2016 kündigt sich jetzt jedoch eine Kehrtwende an.

Nach Jahren des Marketing-Hypes mit vollmundigen Versprechen können Unternehmen endlich sehen, wie echte Business Intelligence in puncto Wettbewerbsvorteil einen Unterschied machen kann. Clevere IT-Leiter finden bereits Mittel und Wege, ihrer Organisation dabei zu helfen, maximalen Nutzen aus der Datenflut zu ziehen.

Für viele CIOs ist es aber nach wie vor eine Herausforderung, die wichtigsten Elemente einer informationsgestützten Strategie verständlich zu machen. Für sie haben wir hier drei Schlüsselbereiche zusammengestellt, die der Geschäftsleitung den wahren Wert von Big Data vermitteln können sollten – Verantwortung auf Führungsebene, vernetzte Geräte und Advanced Analytics.

1. Das datenbasierte Unternehmen und die neue Rolle des CDO

Drei Big Data-Trends, die Unternehmen nicht ignorieren dürfen 350x250CIOs und ihre Pendants auf Geschäftsbereichsebene haben fast ein ganzes Jahrzehnt damit zugebracht, Informationen zu sammeln. Dabei hatten sie selten eine Strategie, wie sie dieses Wissen auch bestmöglich nutzen können. Als Folge sind Silos aus strukturierten und unstrukturierten Daten entstanden, die untereinander nicht verbunden sind.

Jetzt gibt es Tools, mit denen Unternehmen diese Informationen auswerten können – und zwar zu vernünftigen Kosten für die Organisation. Mehr und mehr europäische Organisationen nutzen Technologien für Echtzeitanalysen wie Apache Spark, um ihre Datenverarbeitung zu beschleunigen und neue informationsgestützte Strategien zu entwickeln.

In der modernen Wirtschaftswelt ist Wissen so wichtig, dass viele europäische Unternehmen eine Führungskraft einstellen möchten, die unmittelbar für Daten verantwortlich ist. Studien von Gartner zufolge stieg die Anzahl von CDOs in großen Organisationen von 400 im Jahr 2014 auf 1.000 im Jahr 2015. Die Analysten gehen davon aus, dass bis 2019 90 % der Großunternehmen einen CDO beschäftigen werden.

2. Die vernetzte Wirtschaft und die unaufhörlich steigende Bedeutung von Wissen

Angesichts der Tatsache, dass Big Data enorm an Bedeutung gewinnt, wird die Besetzung von Schlüsselpositionen auf Führungsebene essenziell sein. Laut Strategy Analytics wird es bis zum Jahr 2020 33 Milliarden mit dem Internet verbundene Geräte geben. Die Anzahl von Verbindungen pro Person wird sich bis dahin mehr als verdoppeln, auf 4,3.

Auf aufstrebende Technologien wie das Internet of Things (IoT), Smart Homes und Wearables werden nach Prognosen des Forschungsinstituts bis Ende des Jahrzehnts 17,6 Milliarden Verbindungen entfallen. Aktuell befindet sich das IoT auf dem Höhepunkt des Gartner Hype-Zyklus für aufstrebende Technologien und wird im Laufe des gesamten Jahres 2016 ein Schlüsseltrend sein.

CIOs werden ihrem Unternehmen helfen müssen, die Daten einer steigenden Zahl von vernetzten Geräten auszuwerten. Einige Unternehmen befinden sich hierfür bereits in einer guten Ausgangsposition. So hat beispielsweise British Gas mit Connected Homes eine Spezialabteilung innerhalb seiner Organisation eingerichtet, die den Einsatz von Big Data und intelligenter Technologie untersucht.

3. Die zunehmende Verbreitung von Advanced Analytics und das Aufkommen kognitiver Analysen

Während CIOs und ihre Pendants aus anderen Geschäftsbereichen dieses Jahr einige der Big Data-Versprechen erfüllt sehen werden, kommt mit kognitiven Analysen ein weiterer Trend auf, durch den Unternehmen sogar noch intelligentere Entscheidungen treffen können.  Solche zukunftsorientierten Analyseverfahren – Advanced Analytics – nutzen die Cloud und die enormen Zuwächse bei der Rechenleistung.

Laut dem International Institute for Analytics könnten kognitive Analysen im Zusammenhang mit Big Data das neue Schlagwort werden. Unternehmen täten gut daran, eine proaktive Strategie zu verfolgen und schon jetzt zu prüfen, was der zunehmende Einsatz von Advanced Analytics für die automatisierte Entscheidungsfindung bedeuten könnte.

Mithilfe erweiterter Funktionen wie prädiktiver und kognitiver Analysen, die Kontext- und Sentimentdaten integrieren, werden Führungskräfte zukünftige Ergebnisse vorhersagen können. Werden auch Sie jetzt in diesem Bereich aktiv und evaluieren Sie, wie Schlüsselpartner Ihrem Unternehmen dabei helfen können, einen Nutzen aus Advanced Analytics zu ziehen!

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Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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Tags: Big Data, Technologie