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Erste Schritte auf dem Weg zum softwaredefinierten Unternehmen

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Erste Schritte auf dem Weg zum softwaredefinierten Unternehmen

 

Unternehmer vom alten Schlag kostet es Überwindung, zu akzeptieren, dass heute jedes Unternehmen ein Informationstechnologieunternehmen ist. Tatsache ist jedoch: Daten sind der Motor jedes modernen Business-Frameworks und Software regiert die Welt.

Unternehmen mit softwaredefinierter Infrastruktur eröffnen sich enorme Chancen zur Effizienzsteigerung, wenn sie sich dazu entschließen, ihren Betrieb auf neuen Cloud-Diensten aufzusetzen, die über sogenannte softwaredefinierte Rechenzentren (SDDC) bereitgestellt werden. Der Weg dorthin ist jedoch möglicherweise nicht so einfach.

Zeit für entschlossenes Vorgehen

Erste Pläne für einen Betrieb auf Basis einer stärker softwaredefinierten Infrastruktur erfordern ein gewisses Maß an Analysen, Bewertungen und, in manchen Fällen, Aussortierung. Mit anderen Worten: Eventuell müssen Sie sich von einigen alten Elementen des IT-Stacks trennen. Vor der Abschaffung von Anwendungen, Geräten oder Workflow-Methoden jedoch steht ein Analyse- und Bewertungsprozess.

Die wesentlichen Effizienzvorteile von in softwaredefinierten Rechenzentrumsumgebungen ausgeführten Geschäftsabläufen rühren daher, dass sämtliche IT-Komponenten zentral angezeigt und kontrolliert werden können. Mit Blick darauf ist es für den Umstieg auf eine softwaredefinierte Umgebung unabdingbar, Schatten-IT, Bloatware und andere technische Aspekte zu identifizieren, die nicht mit den tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens vereinbar sind.

Gibt es IT-Komponenten, die sich nicht problemlos mit dem Gesamtsystem integrieren lassen, dann sind dies die wahrscheinlichsten Kandidaten für einen Austausch. Dabei ist jedoch zu bedenken: Obwohl Austausche einen wesentlichen Teil einer Migration ausmachen, sollte ein Vorgehen, das einem Komplettaustausch nahekommt, vermieden werden.

Optimale Kapazitätsdimensionierung

Erste Schritte auf dem Weg zum softwaredefinierten UnternehmenDie Umwandlung in ein SDDC-basiertes Unternehmen ist erst möglich, wenn Sie wissen, wie viel Kapazität Ihre IT-Infrastruktur benötigt, damit alles einwandfrei funktioniert. Bedacht werden müssen dabei Anwendungen, Datenverarbeitungsleistung, wesentliche Betriebsdienste und zusätzliche Ebenen für intelligente Services.

Ziel ist eine stärker automatisierte Bereitstellung und Verwaltung der vom Unternehmen genutzten Ressourcen. Dies lässt sich allerdings nur mit Tools für die Leistungsverwaltung verwirklichen, mit denen Sie Ihre aktuellen Anforderungen ermitteln können.

Eben diese Leistungsüberwachungstools (in Gestalt weiterer Software) sind auch für einen effizienten Betrieb des softwaredefinierten Unternehmens von wesentlicher Bedeutung.

Um eine komplexe und heterogene Unternehmensinfrastruktur aus mehreren Clouds, mehreren Datenbanken und mehreren Virtualisierungslösungen zu verwalten, die jeweils von verschiedenen Anbietern stammen, benötigen Sie die richtigen Tools für die Cloud-Verwaltung. Diese Tatsache muss bereits bei den ersten Schritten und Plänen berücksichtigt werden.

Das ultimative Ziel auf dem Weg zum SDDC ist die Umstellung von einer in erster Linie manuell durchgeführten Verwaltung von Cloud-Ressourcen auf eine automatische Verwaltung. Wichtig ist jedoch, sich immer bewusst zu machen, dass es sich hierbei um einen kontinuierlichen Prozess handelt.

Korrekte und sorgfältige Konfiguration

Auch die Konfigurationsphase ist für die erste Planung von essenzieller Bedeutung. Der softwaredefinierte Backbone Ihrer Infrastruktur erfüllt die Anwendungs- und Datenanforderungen. Dabei lernt das System zunächst. Es existieren spezielle Tools, die diese Informationen erfassbar machen. In Zukunft wird dann eine kontinuierliche Konfigurationsanpassung, Überwachung und Verwaltung notwendig sein.

Der Weg hin zu einem softwaredefinierten Unternehmen ist nicht geradlinig. Sie kennen jedoch Ihr Ziel und es stehen Ihnen Hilfsmittel und Richtlinien zur Verfügung. Mit diesem Wissen im Hinterkopf können Sie Ihre Initiative souverän und zuversichtlich angehen.

 

 

Adrian Bridgwater

Adrian Bridgwater

Adrian ist Technikjournalist mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Journalismusbranche. Vorrangig hat er sich mit der Erstellung von Nachrichtenanalysen im Bereich der Softwareentwicklung beschäftigt; in unserer sich ständig verändernden Medienwelt ist er aber auch Analyst, Technik-Evangelist und inhaltlicher Berater. Während der letzten zehn Jahre hat er sich großenteils auch auf Themen wie Open Source, Datenanalyse und -aufbereitung, Cloud Computing, Mobilgeräte und Datenmanagement konzentriert.

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Tags: Konvergente Infrastruktur, Technologie