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Flexible Lösungen der Enterprise-Klasse: Technologieplanung ohne Sackgassen

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Effektive Infrastrukturen ohne Anbieterbindung: der Weg zu flexibler Unternehmens-IT

Flexible Lösungen der Enterprise-Klasse: Technologieplanung ohne Sackgassen

 

Veränderungen gehören zum Geschäftsleben dazu. Für manche sind sie sogar wesentlicher Bestandteil. Technologie ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Veränderungen. Einige der größten geschäftlichen Innovationen sind auf die IT zurückzuführen: Das Internet ist nur das bekannteste und jüngste Beispiel hierfür.

Doch nicht jede Technologie kann mit Änderungen so gut umgehen, wie es Außenstehende vielleicht erwarten.

IT kann unflexibel sein, wenn sie veraltet ist. In manchen Fällen ist die mangelnde Flexibilität darauf zurückzuführen, dass Systeme und Anwendungen nur für eine bestimmte Aufgabe konzipiert wurden. Dadurch sind isolierte Technologie-„Silos“ in Organisationen entstanden.

Wenn Unternehmen auf einen einzigen Anbieter setzen, erlaubt das Technologiekonzept unter Umständen weder Wachstum noch Erweiterungen oder die Implementierung von Neuentwicklungen.

Für CIOs entstehen dadurch Herausforderungen, insbesondere wenn Systeme an einen einzigen Anbieter oder an eine nicht anpassungsfähige Technologieplattform gebunden sind oder ein Wechsel durch den Anbieter erschwert wird.

Infrastrukturen mit Anbieterbindung

Flexible Lösungen der Enterprise-Klasse: Technologieplanung ohne SackgassenProprietäre Systeme eines einzelnen Anbieters üben anfangs eine gewisse Anziehungskraft aus, da sie den Vorteil bieten, Aufgaben zuverlässig zu erledigen. Der Nachteil ist ein Mangel an Flexibilität. Einige Anbieter werben auch für eng miteinander verknüpfte Hardware- und Softwarelösungen.

Allerdings kommen bei allen geschlossenen Systemen zusätzliche Kosten für die Integration auf Unternehmen zu. Zudem müssen CIOs gewillt sein, einem einzigen Anbieter umfassende Kontrolle über die IT-Architektur zu überlassen.

Schließlich kann ein Komplettaustausch erforderlich werden, wenn der Anbieter einige Jahre später kein neues System offerieren kann, das die betrieblichen Anforderungen erfüllt.

CIOs müssen diesen Übergang zwischen herkömmlicher und neuer IT bewältigen und Technologien wie Cloud Computing, Virtualisierung oder softwaredefinierte Systeme in ihre Organisation integrieren.

„Anbieterbindung lässt sich nie ganz vermeiden, ganz gleich, wie sehr Sie es versuchen“, sagt Clive Longbottom, Analyst bei Quocirca. „Stellen Sie sicher, dass Sie über die entsprechenden Tools verfügen, um jede beliebige Rechenlast zu abstrahieren. So können Sie Rechenlasten jederzeit zwischen kommerziellen, Open-Source- und sonstigen Plattformen verschieben, ähnlich wie es beispielsweise Dell mit Boomi und seinen übrigen Systemen für die Cloud-Verwaltung möglich macht.“

Offene Standards als Grundlage

Unternehmen profitieren am meisten von IT, wenn sie auf offenen Standards basiert. Die Anschaffungskosten werden dann durch Flexibilität und Wachstumspotenzial kompensiert.

Laut den Analysten von GigaOm Research müssen CIOs jedoch sicherstellen, dass sie nicht von einer geschlossenen Umgebung zur nächsten wechseln. So sind beispielsweise einige Cloud-Computing-Plattformen bei Weitem nicht offen und es kann eine echte Herausforderung sein, Anwendungen zu einem anderen Service zu migrieren. „Anbieterbindung existiert auch in der Cloud“, erläutert GigaOm. „Auch wenn einer der Vorteile der Cloud gerade der war, der Anbieterbindung ihren Nutzen zu nehmen und Anwendungen mobiler zu machen.“

Bereit für die Zukunft

Die firmeninterne IT-Architektur sollte sich jederzeit an Veränderungen im Unternehmen anpassen lassen und darf nicht an eine bestimmte Plattform oder ein System gebunden sein. Das IT-Team muss zudem Silos beseitigen und Systeme entfernen, die nicht flexibel genug sind – in einzelnen Abteilungen und im gesamten Unternehmen.

Dafür sind Technologiepartner erforderlich, die verschiedene Plattformen und Möglichkeiten der IT-Bereitstellung unterstützen, inklusive Cloud Computing.

Ein standardbasierter, skalierbarer und idealerweise modularer IT-Ansatz mag wie ein übermäßig ambitionierter Wunschtraum klingen. Aber er ist die beste Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Technologie Ihr Unternehmen optimal unterstützt und Sie nicht an einen einzigen Anbieter gebunden sind.

 

 

Stephen Pritchard

Stephen Pritchard

Stephen arbeitet seit mehr als 21 Jahren als Technikjournalist. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören Technik, Telekommunikation, Wissenschaft und die Umwelt. Er produziert und präsentiert den zweiwöchentlichen Connected-Business-Podcast der Financial Times mit Themen aus dem Bereich der Informationstechnologie. Er schreibt, präsentiert und produziert Videoberichte für eine Vielzahl von Medienunternehmen. Darüber hinaus ist er Redakteur und Autor von IT Pro und des Infosecurity Magazine. Seine Themen umfassen Trends in der Technologie und der Telekommunikation sowie im Journalismus und in den Medien. Er hat Veranstaltungen für die Financial Times, GigaOM und das Infosecurity Magazine geleitet und moderiert.

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Tags: Cloud, Technologie