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Freiheit für Ihr Unternehmen

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So lassen Sie die Einschränkungen von Legacy-Systemen hinter sich!

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IT: Legacy-Infrastrukturen mit Flexibilität

Die modernen Technologien von heute sind die Legacy-IT von morgen.

Das ist die ungeschönte Wahrheit im Bereich der Unternehmenstechnologie. Ältere IT lässt sich nur schwer aufrüsten, erweitern oder modifizieren. Möglicherweise ist sie an die Hardware oder Software eines bestimmten Herstellers gebunden, die nicht mehr verfügbar ist. Die Integration neuer Technologien in diese proprietären Tools ist schwierig.

Wenn die Technologie älter ist, kann es unter Umständen problematisch sein, Mitarbeiter mit entsprechenden Fähigkeiten zur Durchführung von Wartungsarbeiten und Upgrades zu finden. Und wenn Sie sie finden, sind sie finanziell immer häufiger sehr kostspielig.

Zukunftsinvestitionen und Pläne für die Außerbetriebnahme

Freiheit für Ihr Unternehmen: So lassen Sie die Einschränkungen von Legacy-Systemen hinter sich!Die wenigsten Organisationen fangen in puncto IT bei null an. In der Regel müssen CIOs neue Technologien an vorhandene ältere Systeme anbinden, sogenannte Legacy-Systeme.

Dem IT-Forschungs- und Benchmarking-Unternehmen h2index zufolge entstehen Probleme mit der Legacy-IT meist dann, wenn langfristige Flexibilität zugunsten kurzfristiger Anforderungen geopfert wird. „Rückblickend hätten Legacy-Anwendungen mit mehr integrierter Flexibilität geschrieben werden können, aber das hätte gleich zu Anfang mehr gekostet oder Verzögerungen bei der Bereitstellung bedeutet“, erklärt h2index.

Auch die hoch modernen Systeme von heute werden nicht ewig modern bleiben. Neue Technologien werden entwickelt und lassen andere obsolet werden. Zudem muss berücksichtigt werden, dass die Betriebskosten für Unternehmens-IT aufgrund von Upgrades, Add-Ons und Bugfixes mit der Zeit steigen. Dieses Phänomen wird auch als „technische Schuld“ bezeichnet.

Die voraussichtliche Lebensdauer einiger IT-Systeme – insbesondere die von Informationsspeichersystemen oder Transaktionsanwendungen wie Kernbankensystemen oder Fertigungssteuerungssystemen – liegt bei mindestens zehn Jahren.

Umso wichtiger ist es, ihren Austausch zu planen. Wenn sie auf ein einziges, geschäftskritisches System setzen, müssen Sie sicherstellen, dass es dennoch flexibel genug ist, mit technologischen Neuentwicklungen zusammenzuarbeiten.

“Es gibt verschiedene Arten der Legacy-IT“, so Clive Longbottom, Principal Analyst beim Marktforschungsunternehmen Quocirca. „Sogenannte Heritage-IT ist Technologie auf der Basis veralteter Ressourcen, die jedoch auch zukünftig für den Geschäftsbetrieb erforderlich ist. Sie muss durch Datenbank- und Workflow-Integration in die neue Umgebung eingebunden werden.

Für echte Legacy-IT muss ein Austauschplan her. Sie hat keinen wirklichen Wert mehr für das Unternehmen. Nehmen Sie sie außer Betrieb. Mit einem Ersatzsystem erzielen Sie eine höhere Rentabilität.“

Agil, flexibel und zukunftsfähig

Viele Unternehmen arbeiten heute mit älteren IT-Systemen, die installiert wurden, als monolithische Technologien von einem einzigen Anbieter üblich waren.

Im Einzelhandel beispielsweise werden Geschäfte durch die Popularität des Multi-Channel-Shoppings dazu gezwungen, ihre veralteten Systeme für die Lager- und Bestandsverwaltung mit webbasierten und mobilen Front-Ends zu kombinieren.

In manchen Fällen sollte jedoch akzeptiert werden, dass ein Legacy-System das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat und der Austausch unumgänglich ist.

Migrationsverwaltung

CIOs fürchten zu Recht die Risiken und Kosten, die mit dem Austausch einer Legacy-Plattform verbunden sind. Die Risiken lassen sich jedoch minimieren und die anfallenden Kosten sind in der Regel gering, gemessen an den Vorteilen einer modernen IT-Architektur.

Durch den Wechsel zu einer neuen Massenspeicher- oder Netzwerkinfrastruktur sichern Sie sich eine Investitionsrendite, da neue, softwaredefinierte Architekturen hinsichtlich ihrer Flexibilität und des Preis-Leistungs-Verhältnisses älteren Plattformen weit überlegen sind. Auch die Cloud bietet effektive Möglichkeiten zur Aktualisierung der IT ohne hohe Investitionskosten.

CIOs sollten sicherstellen, dass sie sich für eine neue Plattform entscheiden, die skalierbar und in der Lage ist, zukünftige Rechenlasten und Big-Data-Anforderungen zu bewältigen. Auch die Datenmigration ist laut dem Analystenunternehmen Bloor Research ein wichtiger Aspekt.

Der Wechsel zu einer agileren Infrastruktur – für Server, Netzwerk und Software – ist keine leichte Aufgabe. Der Aufwand lohnt jedoch, denn Ihr Unternehmen kann dadurch wachsen, und das zu geringeren Kosten.

 

 

Stephen Pritchard

Stephen Pritchard

Stephen arbeitet seit mehr als 21 Jahren als Technikjournalist. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören Technik, Telekommunikation, Wissenschaft und die Umwelt. Er produziert und präsentiert den zweiwöchentlichen Connected-Business-Podcast der Financial Times mit Themen aus dem Bereich der Informationstechnologie. Er schreibt, präsentiert und produziert Videoberichte für eine Vielzahl von Medienunternehmen. Darüber hinaus ist er Redakteur und Autor von IT Pro und des Infosecurity Magazine. Seine Themen umfassen Trends in der Technologie und der Telekommunikation sowie im Journalismus und in den Medien. Er hat Veranstaltungen für die Financial Times, GigaOM und das Infosecurity Magazine geleitet und moderiert.

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Tags: Konvergente Infrastruktur, Technologie