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Fünf Arten, auf die Big Data das Sportbusiness verändert hat

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Fünf Arten, auf die Big Data das Sportbusiness verändert hat

 

Erstklassige Informationen zur richtigen Zeit können ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg sein. Auf keinen anderen Bereich trifft das so sehr zu wie auf das Sportbusiness. Sowohl einzelne Sportler als auch Teams können sich dank Big Data gegen langsame Konkurrenz durchsetzen.

Auf dem Spielfeld nutzen Sportler Big Data, um effektiver zu trainieren und während Veranstaltungen fundiertere Entscheidungen zu treffen. Hinter den Kulissen trägt Business Intelligence dazu bei, die Art und Weise zu verändern, wie Sport präsentiert, produziert und vermarktet wird. Wir haben für Sie die fünf wichtigsten Arten zusammengestellt, wie Big Data das Sportbusiness besser macht:

1. Sammlung von Daten zur Leistungssteigerung

Fünf Arten, auf die Big Data das Sportbusiness verändert hatSchon lange ist es nicht mehr so, dass das, was auf dem Spielfeld passiert, auch auf dem Spielfeld bleibt. An der Seitenlinie warten Dutzende spezialisierter Datensammler, die sich die wichtigsten Fakten und Zahlen notieren. In der adrenalingeladenen US-amerikanischen NFL beispielsweise werden Daten zu Laufspielzügen (Runs oder Rushes), Pass-Abschlüssen und verschiedensten anderen Spielereignissen gesammelt und analysiert.

Der britische Premier League Club Arsenal hat ein Team von Analysespezialisten zusammengestellt, um die Daten auszuwerten, die erfasst werden. Im Stadion des Clubs wurden acht Kameras installiert, die jeden Spieler und seine Interaktionen verfolgen. Arsenal nutzt diese Daten, um die Spielerleistung zu optimieren.

2. Einsatz von Wearables zur Verbesserung von Gesundheit und Sicherheit

Jeder regelmäßig trainierende Sportler, ob Profi oder ehrgeiziger Amateur, weiß um den Nutzen von Wearable-Technologien. Mithilfe von Apps lassen sich die zurückgelegte Strecke nachverfolgen, die Geschwindigkeit analysieren und der Puls überwachen, sei es auf dem Smartphone oder auf spezialisierten Tracking-Geräten.

Durch dieses neue Niveau an Vernetztheit über Wearables und das Internet of Things halten proaktive Analysen in neue Bereiche Einzug. Beispielsweise erfassen Helmsensoren Daten zur Spielersicherheit und bewerten das Risiko für eine Gehirnerschütterung. Die Cheftrainer und Trainer der NFL-Teams greifen auf diese Informationen zurück, um direkt im Spiel bessere Entscheidungen zu treffen.

3. Analyse der Fanstimmung für ein besseres Kundenerlebnis

Fans haben heute mehr Möglichkeiten als je zuvor, ihrem Unmut über das Geschehen auf dem Platz Luft zu machen – oder ihre Freude darüber zum Ausdruck zu bringen. Auf Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter können sie sowohl während als auch nach den Spielen ihre Meinung über Teams und Spieler posten.

Teams und Sportverbände können aus diesen Daten Erkenntnisse gewinnen und darauf aufbauend nicht nur die Qualität des Sports, sondern auch das Sehvergnügen verbessern. Mit insgesamt 672 Millionen Nachrichten war die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien die Veranstaltung mit den meisten Tweets aller Zeiten.

4. Fakten und Zahlen für die Zuschauer

Live bei einer Sportveranstaltung dabei zu sein – diese Atmosphäre ist unschlagbar. Doch Sender können Zuschauern zu Hause mithilfe von Big Data ein fesselndes und befriedigendes Erlebnis bieten. Genau wie Mannschaften Informationen nutzen, um ihre Leistung zu verbessern, so nutzen auch die übertragenden Medien Big Data, um die Qualität ihrer Analysen zu verbessern.

Sender wie Sky Sports, die europaweit übertragen, bieten für viele Sportarten Analysen sowohl während als auch nach den Spielen an. Zuschauer können sehen, wie sich das Leistungsniveau einzelner Sportler oder ganzer Teams während der Schlüsselphasen des Wettbewerbs verändert.

5. Beitrag zur Sportberichterstattung der Zukunft

Die Übertragung wichtiger Sportereignisse aus jedem möglichen Blickwinkel ist für die Medien selbst im Zeitalter von Big Data unmöglich. Wie sollte das beispielsweise bei einem dreiwöchigen Mega-Event wie der Tour de France gelingen, deren Einzelstrecken viele Kilometer über offenes Land verlaufen? Hier können sich Zuschauer mit Tweets, Videos und Daten beteiligen, um die Berichterstattung zu verbessern.

Solche Informationen können die Art, wie über Sport berichtet und wie er analysiert wird, vollkommen verändern. Sogar den Wettbewerb selbst kann Big Data verändern: Spezialisierte Organisationen können die Informationen jetzt dafür nutzen, um Spiele anzubieten, die jedes noch so kleine Sportdetail integrieren und „spielbar“ machen. In den USA beispielsweise ist das Spiel Fantasy Football enorm beliebt.

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Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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Tags: Big Data, Technologie