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Fünf essenzielle Voraussetzungen für eine extrem einfache Infrastrukturverwaltung

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Das Herzstück eines hervorragenden internen IT-Services ist eine extrem einfach zu verwaltende Infrastruktur, die auf Konzepte wie Konvergenz und Virtualisierung sowie auf führende Rechenzentrumstechnologie setzt. Um eine solch einfach zu verwaltende Infrastruktur aufzubauen, müssen sich Technologie-Manager heute auf fünf essenzielle Bereiche konzentrieren.

1. Automatisierung

Fünf essenzielle Voraussetzungen für eine extrem einfache InfrastrukturverwaltungAngesichts des Bedarfs an innovativen Frontend-Services aufseiten der Endbenutzer und Kunden müssen CIOs ihre Aufmerksamkeit auf die digitale Transformation lenken. Dabei gibt es jedoch einen großen Stolperstein: die Backend-IT.

Laut einer Studie von InformationWeek sind 70 % der IT-Manager der Meinung, dass ein Fokus auf dem alltäglichen Betrieb Innovationen im Wege steht. CIOs, die mit Beschaffung, Bereitstellung und Aktualisierung beschäftigt sind, können sich nicht auf die Innovationen konzentrieren, die ihr Unternehmen so dringend braucht.

Hier können Serverplattformen der nächsten Generation Abhilfe schaffen, bei denen Automatisierungsfunktionen zur Standardausstattung gehören. CIOs können durch die Nutzung solcher Tools in Sekundenschnelle Tausende von Servern bereitstellen und die Konfigurationszeiten laut Dell um 99 % reduzieren.

2. Vereinfachung

Die Hardwarekonfiguration ist nicht das einzige Problem des unter Zeitdruck stehenden IT-Personals. Dem Analystenunternehmen Gartner zufolge ist die Unterstützung von Endbenutzern im digitalen Zeitalter eine ständig wachsende Herausforderung für die IT. CIOs müssen den Infrastruktur-Support vereinfachen.

Der Schlüssel dazu ist eine erweiterte und intuitive Verwaltungsschnittstelle. Anstatt zwischen verschiedenen Spezialtools zu wechseln, können Ihre IT-Mitarbeiter über eine solche Schnittstelle schnell Systeme hinzufügen – und das völlig ohne zeitaufwendige Modifikationen.

Die Schnittstelle Ihrer Wahl sollte auch mobile Plattformen abdecken. Ebenso wie alle anderen Mitarbeiter werden auch die Mitarbeiter im Support profitieren, wenn sie Smartphones und Tablet-PCs für die Server- und Netzwerküberwachung einsetzen können. Dank dieser Flexibilität können IT-Mitarbeiter von jedem Ort aus Probleme im Unternehmen lösen.

3. Optimierung

Sobald Ihre Infrastruktur in Betrieb geht, sollte die Technologie optimal laufen. Das bringt auch Kostenvorteile, da eine extrem einfach zu verwaltende Infrastruktur für maximale Energieeffizienz sorgt. Konzentrieren Sie sich auf eine konvergente Architektur, die Datenverarbeitungs-, Massenspeicher- und Konnektivitätsressourcen als konfigurierbare Komponenten kombiniert.

Die besten Plattformen der nächsten Generation bieten Verwaltungstools, die für einen geringen Stromverbrauch optimiert sind. Suchen Sie außerdem nach einer Serverplattform, die zur Reduzierung der Kühlungskosten konzipiert ist. Ein Beispiel sind Frischluftkonfigurationen, mit denen Sie Rechenzentren in den verschiedensten Klimazonen betreiben können.

4. Flexibilität

Für IT-Abteilungen ist Agilität heute ein Muss. IT-Mitarbeiter müssen eine skalierbare Plattform bieten, auf deren Grundlage neue Software einfach integriert werden kann. CIOs müssen nach einem Partner Ausschau halten, der bei der Verwaltungsflexibilität noch einen Schritt weiter geht.

Die Plattform Ihrer Wahl sollte es Ihnen erlauben, ohne Änderungen in Ihren Prozessen vorhandenen Infrastrukturen – ob Rack- oder Blade-Server – neue Hardware hinzuzufügen. Flexibilität dieser Art vereinfacht die Schulung und verringert den Zeitaufwand für die Ressourcenverwaltung.

5. Zuverlässigkeit

Zuverlässige Infrastrukturen führen zu geringeren Gesamtbetriebskosten. Statt Zeit und Geld für Reparaturen auszugeben, sollten Sie einen zuverlässigen Hardwareansatz verfolgen, der nicht nur robust ist, sondern auch für Redundanz und Wiederherstellbarkeit sorgt.

Suchen Sie nach einem Hersteller, dessen Lösungen die bestmögliche Luftzirkulation bieten und fehlerresistenten Arbeitsspeicher mitbringen. Kluge Anbieter können Sie sogar bereits benachrichtigen, bevor ein Ausfall eintritt, sodass Ihre IT-Teams vorbeugende Wartungsmaßnahmen durchführen können. Redundanz sollte auch auf Komponentenebene umgesetzt werden, inklusive ausfallsicherer Virtualisierung, SSD-Karten (Solid State Disk) und redundanter Hypervisoren.

Tritt der Worst Case ein, muss Ihr Unternehmen so schnell wie möglich wieder den Betrieb aufnehmen können. In einer extrem einfach zu verwaltenden Infrastruktur können Mitarbeiter Hardwaresysteme schnell öffnen, um Probleme zu diagnostizieren. Für umfassenderen Support benötigen Sie einen Anbieter, der innovative Services bereitstellt, beispielsweise automatisierten Teileaustausch.

 


 

Hinweise:

Gartner zur Weiterentwicklung im Support-Bereich

 

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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Tags: Data Center, Konvergente Infrastruktur, Technologie