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Fünf Speicherstrategien in einer Multi-Cloud-Welt

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Wie Cloud-Nutzer zwischen Speicheroptionen wählen

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In den Anfängen der Cloud-Nutzung tendierten Unternehmen dazu, die Dinge vorsichtig anzugehen und sich für einen einzelnen Cloud-Anbieter zu entscheiden. Jetzt ist der Markt reifer geworden. Organisationen werden mutiger und experimentieren mit einer Vielzahl von Cloud-Services.

Das hat verändert, auf welche Art und Weise mit der Cloud umgegangen wird, und es gibt eine Reihe von Speicheroptionen, die der CIO in Betracht ziehen kann.

1) All-Flash-Arrays

Eine der größten Veränderungen auf dem Speichermarkt war die Einführung von Flash-Speicher in Unternehmen. Flash-Speicher ist eine Technologie, die von Verbrauchergeräten stammt und für CIOs attraktiv wurde, weil sie zusätzliche Geschwindigkeit ermöglicht hat.  Anbieter von großem Speicher haben schnell die Möglichkeiten der Technologie erkannt. Dell hat z. B. All-Flash-Produkte in seinem SC-Speicherbereich angekündigt und andere Anbieter sind schnell auf diesen Zug aufgesprungen.

Flash-Speicher ist schnell und zuverlässiger als herkömmliche Speicher und kann in einigen Fällen sogar eine niedrigere TCO im Vergleich zu Festplatten bieten.

2) All-Cloud-Speicher

Body Text ImageFür einige Menschen begann die Cloud-Branche, als Amazon die Welt mit seinem S3-Service überraschte. Zum ersten Mal wurde Unternehmen eine Speicheroption angeboten, die nicht Teil eines bestehenden Rechenzentrums war. Dieser Service ist immer noch attraktiv für viele Kunden. Natürlich hat Amazon seitdem viele Konkurrenten bekommen. Trotzdem bietet eine All-Cloud-Speicheroption immer noch eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Arrays.

Für Multi-Cloud-Nutzer gibt es bei dieser Art der Konfiguration ein Verwaltungsproblem. Man benötigt irgendeine Art von Verwaltungssystem, um die Dinge im Griff zu behalten.

3) Backup-Apps

Wir sind es inzwischen gewohnt, ein Cloud-basiertes Speichersystem für unsere persönlichen Geräte zu verwenden. Es ist für User ganz normal geworden, iCloud oder Google-Drive zu verwenden – je nachdem, ob sie iPhone- oder Android-Nutzer sind. Aber es gibt auch noch andere Initiativen im Bereich der Unternehmenssysteme, die ganz ähnlich aussehen.  Dropbox und Box sind einfache Dienste, die erst seit Kurzem für Unternehmen in Betracht gezogen werden, bieten aber wirklich leistungsstarke Optionen. Allerdings stellt sich die Frage, ob sie leistungsstark genug sind, um den zahlreichen Herausforderungen standzuhalten, die mit einer Multi-Cloud-Umgebung verbunden sind.

4) Hybrid-Speicher

Viele Organisationen entscheiden sich für Hybrid-Cloud-Setups. Es gibt also die Möglichkeit, sowohl On-Premise- als auch Cloud-Speicher zu verwenden.  Normalerweise können sensible Informationen (z. B. das geistige Eigentum eines Unternehmens) vor Ort gespeichert werden, während weniger wichtige Informationen bei einem Cloud-Anbieter liegen. Das ist auch eine nützliche Option für Unternehmen mit Big Data-Anwendungen.

5) Hyper-konvergenter Speicher

In den letzten Jahren wurde Nutzern viel über hyper-konvergenten Speicher erzählt. Das klingt nach einem überstrapazierten Marketingbegriff und bezeichnet eigentlich die Art und Weise, wie viele virtualisierte Workloads gehandhabt werden. Hinter dieser Technologie steckt die Idee, dass alle virtualisierten Workloads und Speicher-Software in einem einzigen System kombiniert werden.

Die Vorteile des Systems sind, dass es eine schnelle Skalierbarkeit bietet, was für Cloud-Nutzer besonders attraktiv ist, und dass es eine effizientere Arbeitsweise ermöglicht.

Tatsache ist, dass die Cloud mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und den Vorteilen der verfügbaren Speicheroptionen nicht nur eine Form der Speicherlösung bietet. Ein CIO oder eine Organisation, die klug handeln, sollten einen gemeinsam genutzten und skalierbaren Mehrzweckspeicher implementieren.

Weitere Informationen über Cloud-Speicherlösungen finden Sie hier.

 

Maxwell Cooter

Maxwell Cooter

Max ist ein freiberuflicher Journalist, der über eine große Bandbreite von IT-Themen schreibt. Er war Gründer und Herausgeber von Cloud Pro, einer der ersten Publikationen, die sich speziell mit der Cloud beschäftigten. Darüber hinaus war er Gründer und Herausgeber von Techworld (IDG) und davor Redakteur bei Network Week. Seine Beiträge wurden in IDG Direct, dem SC Magazine, in Computer Weekly, in Computer Reseller News, dem Internet Magazine, der PC Business World und vielen weiteren Publikationen veröffentlicht. Darüber hinaus trat er bei vielen Konferenzen als Redner auf und hat als Kommentator für die BBC, ITN und den Computer-Fernsehkanal CNBC gearbeitet.

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Tags: Technologie