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Welche Vorteile bieten Big Data-Analysen dem modernen Unternehmen?

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Welche Vorteile bieten Big Data-Analysen dem modernen Unternehmen?

 

Die Big Data-Definition eines Technologieexperten lautet in etwa so: Big Data ist die Menge strukturierter, halbstrukturierter und unstrukturierter Daten, die nicht sinnvoll in standardmäßigen relationalen Datenbankverwaltungssystemen erfasst werden kann und/oder für aktuelle Verarbeitungskapazitäten zu schnelllebig ist (bzw. zu unterschiedlich). Daher sind kontinuierliche Kontrollen und algorithmusbasierte Analysen nicht durchführbar.

Eine einfacher verständliche Definition für Laien oder Geschäftsleute ist dringend notwendig.

Im realen Leben stellen wir fest, dass das Datenuniversum sich erheblich ausgedehnt hat. Heute haben wir es nicht nur mit dem zu tun, was traditionell unter Daten verstanden wird. Wir leben in einer Welt, in der Sprache, Video und die Protokolle von Industriesensoren als Daten gelten und praktische jede Komponente des Internet of Things Daten generiert. Zusammengenommen mit unseren bereits vorhandenen Datensätzen ergeben diese Informationsmassen das, was heute Big Data genannt wird.

Nicht nur Big Data ist umfangreich

Natürlich fallen heute selbst die klassischen Datentypen in so großem Umfang an, dass sie als Big Data eingestuft werden.

Wenn wir den Umfang unserer Daten nicht effektiv kontrollieren, können wir sie auch nicht strukturieren und analysieren. Vielleicht haben Sie jetzt ein besseres Verständnis für die schieren Dimensionen von Big Data. Wenn ja, ist der erste Schritt getan, um sie a) zu erfassen und b) zu analysieren.

Welche Vorteile bietet Big Data?

Welche Vorteile bieten Big Data-Analysen dem modernen Unternehmen?Nachdem wir nun wissen, über welche Arten von Daten wir sprechen, können wir uns Big Data-Datenbanken, Big Data-Warehousing-Methoden sowie Tools für die Verarbeitung und Analyse von Big Data zuwenden. Betrachtet man Big Data als eine Art Nervensystem der Welt, wird klar, wo wir uns in den Datenstrom einklinken und ihm Informationen entziehen können.

Mit seiner Hilfe können Unternehmen Erkenntnisse über unzählige weitere Einflussfaktoren gewinnen.

Firmen, die ihr Geschäftsmodell bisher auf dem herkömmlichen Angebot-und-Nachfrage-Ansatz aufgebaut haben, können jetzt vielerlei andere Faktoren berücksichtigen, beispielsweise Kundenstimmung und -einstellung durch die Auswertung von Social Media-Posts oder digital analysierte Bewegungsmuster von Kunden in einer Einzelhandelsfiliale.

Klug genutzt kann Big Data beinahe in Echtzeit neue Marktdaten bereitstellen. Ein neuer Zeitrahmen für Wettbewerbsvorteile öffnet sich gerade und jedes Unternehmen, das Big Data-Analysen nicht implementiert, wird immer mehr den Anschluss verlieren.

Vorteile für jeden vertikalen Markt

In jedem vertikalen Markt, vom Einzelhandel bis zum Gesundheitswesen und vom Sportverein bis zum Rechtswesen, können Unternehmen durch den Einsatz von Big Data-Analysen moderner werden. Hier nur einige Beispiele:

  • Unternehmen im Finanzhandelssektor können mithilfe von Big Data-Analysen neue Realwelt-Faktoren wie beispielsweise Wetterbedingungen bei ihren Handelsanalysen berücksichtigen.
  • Privatbenutzer können die Daten ihrer Gesundheits- und Aktivitäts-Wearables an ihre Ärzte weiterleiten, sodass diese dank des erheblich größeren Datenvolumens genauere Diagnosen und Prognosen stellen können.
  • Fußballspieler können ihre Bewegungen erfassen oder Schweißanalysen anstellen, um Begegnungen nach Spielende strategisch auszuwerten.
  • Anwälte können ihre Entscheidungen für Gerichtsverhandlungen auf Grundlage erheblich größerer Informationsmengen treffen.

Einige der oben genannten Beispiele mögen scheinbar zufällig wirken, aber genau das ist auch gewollt. Denn Big Data-Analysen eröffnen die Möglichkeit, das Geschäftsmodell des modernen Unternehmens um neue Variablen zu bereichern.

Wie weit werden wir Big Data-Analysen treiben und wann wird es zu viel werden? Heute lässt sich das kaum sagen. Denken Sie deshalb immer ambitioniert!

 

 

Adrian Bridgwater

Adrian Bridgwater

Adrian ist Technikjournalist mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Journalismusbranche. Vorrangig hat er sich mit der Erstellung von Nachrichtenanalysen im Bereich der Softwareentwicklung beschäftigt; in unserer sich ständig verändernden Medienwelt ist er aber auch Analyst, Technik-Evangelist und inhaltlicher Berater. Während der letzten zehn Jahre hat er sich großenteils auch auf Themen wie Open Source, Datenanalyse und -aufbereitung, Cloud Computing, Mobilgeräte und Datenmanagement konzentriert.

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Tags: Big Data, Technologie