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Wie man sich auf das Ende von Windows 7 und 8 vorbereitet

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Alles Gute hat einmal ein Ende. Microsoft Windows 7 ist immer noch ein sehr beliebtes Betriebssystem. Allerdings läuft die Zeit und in nicht allzu ferner Zukunft wird der IT-Gigant aus Redmond den Support für die Plattform einstellen. Das war bereits bei anderen Systemen wie Windows XP der Fall.

Jedes Microsoft-Produkt hat einen bestimmten Lebenszyklus und IT-Manager müssen wissen, wann der Systemsupport enden wird. Wenn die Deadlines nicht beachtet werden, könnte das schlimme Folgen haben, wie wir im weiteren Verlauf sehen werden.

Was passiert also, wenn die Zeit abläuft und der Support für Ihre Betriebssysteme endet? Wir sehen uns die Herausforderungen an, vor denen Ihr Unternehmen steht, und ziehen dabei auch in Betracht, wie lange es dauern wird, bis aktuell noch unterstützte Versionen von Windows ein ähnliches Schicksal erleiden werden

Warum gibt es bei Betriebssystemen ein Lebensende?

Der Lebenszyklus eines Produkts beginnt mit seiner Markteinführung und endet, wenn es für die Technologie keinen Support mehr gibt. Es mag zunächst ungewöhnlich erscheinen, dass ein Unternehmen den Support für ein Produkt einstellt. Allerdings würden die Kosten für niemals endenden Support jegliches Budget sprengen.

Wenn Microsoft seine Versionen des Windows-Betriebssystems aktualisiert und schließlich neue veröffentlicht, werden ältere Versionen von der Supportliste gestrichen. Microsoft führte Windows 10, die neueste Version seines Betriebssystems, im Juli 2015 ein. Es handelt sich dabei um eine Plattform, die eine Reihe von Vorteilen bietet, einschließlich einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und As-a-Service-Updates.

Viele Nutzer freuen sich darauf, diese neuen Funktionen zu ihrem Vorteil zu nutzen, und viele IT-Leiter helfen ihren Unternehmen, den Schritt zu Windows 10 in Angriff zu nehmen. Allerdings sind nicht alle CIOs so schnell dabei. Für diese Nachzügler ziehen wichtige Daten wie dunkle Wolken am Horizont auf.

Wie lange wird es dauern, bis die aktuellen Versionen von Windows das Ende ihres Lebenszyklus erreichen?

Body Text ImageDer Support für Windows Vista wird Anfang April eingestellt. Vista war im Vergleich zu seinem Vorgänger XP und seinem Nachfolger Windows 7 kein besonders erfolgreiches System. Allerdings ist es immer noch auf vielen Rechnern installiert. Selbst in Ihrem Unternehmen könnten Sie auf PCs stoßen, auf denen diese Plattform noch läuft.

Die größere Sorge für die meisten IT-Manager wird das Ende des Supports für Windows 7 und 8 sein. Microsoft hat bereits für beide Systeme die Enddaten für den Support bekanntgegeben: Der Support für Windows 7 wird Ende Januar 2020 eingestellt, der für Windows 8 im Januar 2023.

Es ist erwiesen, dass viel zu viele Unternehmen den Wechsel zu einem neuen Betriebssystem so lange wie möglich herauszögern. Wenn Sie das Update auf die letzte Minute verschieben, riskiert Ihr Unternehmen die Nutzung von veralteter Technologie und kann außerdem die neuesten Toolsets nicht zu seinem Vorteil nutzen.

Was passiert, wenn ein Betriebssystem nicht länger unterstützt wird?

Studien legen nahe, dass sich viele CIOs immer noch ohne Support mit Versionen von Windows XP auseinandersetzen müssen. Den großen Schritt zur Installation neuerer Betriebssysteme wie Windows 7, 8 und 10 haben sie noch vor sich. Windows XP stellt laut NetMarketShare weltweit immer noch neun Prozent der verwendeten Desktop-Betriebssysteme dar.

Ohne Support wird Ihr Betriebssystem weder aktualisiert noch gepatcht – und Ihr Unternehmen könnte deswegen wichtige Informationen einem Risiko aussetzen. Ihr Unternehmen bekommt keine Sicherheitsupdates mehr, die PCs vor schädlichen Viren, Spyware und anderer bösartiger Software schützen.

Die meisten Desktop-Computer werden zurzeit mit Windows 7 betrieben (43,3 %); Windows 10 läuft bereits auf beinahe einem Viertel aller Computer (24,3 %). Für diejenigen, die noch wechseln müssen, läuft der Countdown. Jetzt wäre der ideale Moment darüber nachzudenken, Windows 7 und 8 durch Windows 10 zu ersetzen.

 


 

Hinweise:

Betriebssystem-Marktanteile: https://www.netmarketshare.com/operating-system-market-share.aspx?qprid=10&qpcustomd=0

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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Tags: Software, Technologie