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Zentralisierte Workstations: Sicherheit für geistiges Eigentum, Zufriedenheit für Mitarbeiter

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Eine eigene, hochleistungsfähige Workstation kann die Performance und Produktivität von Mitarbeitern steigern. Dabei muss die Technologie jedoch nicht an einen einzigen physischen Ort gebunden sein. Ihr Unternehmen kann durch die Zentralisierung von Workstations Mobilität fördern und gleichzeitig die Informationssicherheit verbessern.

Im ersten Moment mag es unwahrscheinlich anmuten, dass diese beiden Vorteile Hand in Hand gehen können. Schließlich leben wir in einem digitalen Zeitalter, in dem viele Unternehmen als Konsequenz aus flexiblen Arbeitsmodellen Datenverlust fürchten. Zentralisierte Workstations bieten jedoch das Beste aus beiden Welten: Mitarbeiter im Außeneinsatz haben mehr Freiheiten, gleichzeitig wird aber auch höchste Sicherheit gewährleistet.

Höhere Mitarbeiterzufriedenheit durch Mobilität

Body text image (1)Vielerorts ist immer noch die irrige Annahme anzutreffen, dass Workstation-Poweruser aufgrund der hohen Rechenanforderungen von Designanwendungen nicht vom aktuellen Mobilitätsboom profitieren könnten. Dank Zentralisierung ist ein Mitarbeiter jedoch nicht mehr zwingend an seinen Schreibtisch gebunden, sondern ist flexibel und kann seine Designanwendungen auch unterwegs nutzen.

Kurz gesagt geben zentralisierte Workstations Benutzern Zugriff auf Anwendungen über das Netzwerk. Es gibt zwei Schlüsselmodelle für die Zentralisierung. Bei Remote-Workstations handelt es sich um herkömmliche Workstations, die jedoch nicht mehr auf oder neben den Schreibtischen der Benutzer, sondern im Rechenzentrum stehen. Virtuelle Workstations sind ebenfalls Remote-Systeme, sie erlauben es IT-Managern jedoch, die Ressourcen eines einzigen Rechners auf mehrere Benutzer zu verteilen.

Das 1:1-Konzept mit einer dedizierten Workstation eignet sich am besten für Designer und Ingenieure, die mit komplizierten Datensätzen arbeiten und grafikintensive Anwendungen nutzen. GPU-Pass-Through hingegen ermöglicht es Mitarbeitern, Prozessorressourcen gemeinsam zu nutzen, wobei jeder Benutzer dedizierten Zugriff auf eine Grafikkarte hat.  Ein virtueller Grafikprozessor (GPU) ist die richtige Wahl für größere Mitarbeitergruppen, die weniger anspruchsvolle Anwendungen nutzen, beispielsweise AutoCAD für 2D-Modellierung.

Einige Organisationen und Mitarbeiter haben sich die Vorteile der Zentralisierung bereits zunutze gemacht. So können Mitarbeiter von Architekturbüros bei Meetings mit Kunden Designs präsentieren, diese vor Ort anpassen und Echtzeitzusammenarbeit so zur Realität machen.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit für Heimarbeiter, remote zu arbeiten. Designfirmen können das Modell zentral im Rechenzentrum belassen. Heimarbeiter können sich dann bei ihren Aufgaben auf das Wesentliche konzentrieren, indem sie ihren Heim-PC einfach mit der zentralisierten Workstation verbinden.

Sicherheit für Ihr geistiges Eigentum

Eine Organisation, für die sich ein virtualisierter Ansatz bezahlt gemacht hat, ist die in Rhode Island ansässige Roger Williams University mit mehr als 5.000 Studierenden. Die IT-Manager nutzen die Dell Technologie für Workstation-Virtualisierung, um allen Eingeschriebenen der Fachbereiche Architektur und Ingenieurswesen die Möglichkeit zu bieten, überall und auf jedem beliebigen Gerät zu arbeiten.

Das System kann Hunderte Benutzer gleichzeitig auf virtuellen Workstations unterstützen, und das selbst dann, wenn einige davon grafikintensive Anwendungen ausführen. Dieser Ansatz ermöglicht beträchtliche Kosteneinsparungen bei der Bereitstellung von Hardware und Software. Dank der Zentralisierung müssen sich Mitarbeiter außerdem keine Sorgen um potenzielle Datenverluste machen.

Kritische Daten werden zentral in einem sicheren Rechenzentrum aufbewahrt. Über diese zentrale Schnittstelle können IT-Manager richtliniengesteuerten Zugriff sicherstellen, der den Benutzerzugriff abhängig von Standort oder Netzwerktyp reguliert. Auch die Entziehung von Zugriffsrechten einzelner Benutzer ist einfach, beispielsweise wenn ein Mitarbeiter geht.

Ein weiterer Vorteil der Zentralisierung ist die einfache Verwaltung der Sicherheit. Eine zentrale Schnittstelle für die Desktop-Verwaltung spart Unternehmen Zeit und Geld. Falls Probleme auftreten, ist Ihr geistiges Eigentum dank der zentralisierten Sicherung zuverlässig geschützt, selbst wenn Mitarbeiter im Außeneinsatz sind.

Fazit:

Zentralisierte Workstations bieten eine ressourceneffiziente Möglichkeit, Benutzerzufriedenheit und -produktivität sicherzustellen, an jedem Ort. Wenn auch Sie die Leistung und Flexibilität Ihrer Poweruser steigern möchten, ist es an der Zeit, über eine Zentralisierung nachzudenken.

 

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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