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Ist Ihr IT-Stack bereit für den Infrastrukturwandel?

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Obwohl die digitale Transformation im Geschäftsbereich bereits in aller Munde ist, verlassen sich viele Unternehmen noch immer auf alte Systeme. Doch nur wer sich von veralteten Technologien unabhängig macht, kann der Zukunft zuversichtlich entgegenblicken. Entscheidungsträger müssen daher den Blick auf die IT-Infrastruktur richten.

Die wichtigste Erkenntnis in diesem Zusammenhang ist, dass Ihr aktuelles IT-System wahrscheinlich angepasst werden muss, um mit dem Infrastrukturwandel Schritt halten zu können. Die herkömmlichen Mechanismen im Bereich der Wirtschaftsinformatik sind ein Auslaufmodell. Veränderung ist inzwischen die einzige Konstante. Deshalb sollten Entscheidungsträger in der IT und in allen anderen Unternehmensbereichen auf Technologie zurückgreifen, die diesen Wandel unterstützt.

Aber warum müssen sich Organisationen von veralteten Systemen befreien? Inwiefern kann die Abhängigkeit von veralteten Technologien Ihre Möglichkeiten zur Veränderung einschränken? Und warum bietet der Infrastrukturwandel so viel bessere Zukunftsperspektiven? Im folgenden Artikel möchten wir diesen Fragen auf den Grund gehen.

Befreiung von veralteten Technologien

Body Text ImageVeraltete Technologien mindern Chancen zur Veränderung. Laut IDC basieren alte Systeme häufig auf komplexen, monolithischen Technologien wie Großrechnern oder UNIX-Plattformen. Sie sind isoliert und erfordern kostenintensive Wartung. Moderne Unternehmen müssen sich von diesem veralteten IT-Modell verabschieden.

Dies stellt jedoch eine enorme Herausforderung dar. Unternehmen sind häufig an veraltete Systeme gebunden – vor allem in wichtigen Bereichen, wie dem Versicherungs- oder Bankwesen. Manchmal werden mit diesen Alttechnologien sogar geschäftskritische Produktionssysteme betrieben. Entscheidungsträger müssen daher Vorsicht walten lassen. Viel zu oft lautet die Devise: „Man repariert nichts, was nicht kaputt ist.“

Leider ist diese Strategie mittlerweile ebenso wenig hilfreich wie zeitgemäß. Der Support entwickelt sich zu einer ernst zu nehmenden Herausforderung, vor allem weil kompetente Experten schwer zu finden sind. Und selbst wenn diese veralteten Systeme noch genutzt werden können, lässt sich die Technologie nur schwer in moderne, cloudbasierte Plattformen integrieren. Moderne IT muss Veränderungen unterstützen – und Altsysteme sind hierfür einfach nicht geeignet.

Alte Muster sprengen und Veränderung ermöglichen

IDC vergleicht die Betreiber dieses Modells mit Architekten, die zum Schutz ihres Gewinns ihre Baupläne in einer Geheimsprache schreiben, sodass sie nur von ihnen – und ihren Technikern – entschlüsselt und gelesen werden können. Diese Bindung an ein komplexes, veraltetes Modell kann jedoch nicht den Ansprüchen von Unternehmen gerecht werden, die neue Anforderungen erfüllen und ihren Kunden moderne Dienstleistungen anbieten möchten.

Veraltete oder maßgeschneiderte Lösungen ketten die Unternehmen an starre Verfahren; eine zukunftsfähige Unternehmensstrategie hingegen basiert auf einem flexiblen Design und bietet eine Fülle an Möglichkeiten dank modularer Systeme, die offenen Standards entsprechen – der gemeinsamen Sprache moderner Unternehmenstechnologie.

Wie in einem vorherigen Artikel von Dell EMC Tech Page One bereits gezeigt wurde, stellt die Vorbereitung auf die Zukunft eine enorme Herausforderung dar. Laut einer IDC Studie sind nur 18 % aller Organisationen wirklich für zukünftige Anforderungen gewappnet. Wer digitale Technologien wie Cloud oder Big Data nicht schnell genug implementieren kann, riskiert, mit seinem Unternehmen ins Hintertreffen zu geraten.

Neue zukunftsträchtige Perspektiven für Unternehmen

Kurz gesagt: Organisationen müssen IT-Infrastruktur neu begreifen, um für tiefgreifende Innovationen gerüstet zu sein. Entscheidungsträger sollten isolierte Infrastrukturmodelle hinter sich lassen und auf neue unabhängige und moderne Technologie setzen.

Softwareentwicklung sollte keiner technisch versierten Minderheit vorbehalten bleiben, sondern muss als branchenorientierte Disziplin betrachtet werden, in der Dienste und selbst neue Plattformen erstellt werden können, sobald die Unternehmensführung von deren langfristigem Wert überzeugt ist.

Entscheidungsträger im IT-Sektor und im Unternehmensbereich müssen erkennen, dass wichtige Steuerelemente wie intelligente Automation, Programmierschnittstellen (APIs) und Software-defined Networking (SDN) zu einer vernetzten, kollaborativen Business-IT-Infrastruktur beitragen. In dieser kann mit beliebigen Geräten auf die Cloud zugegriffen werden, sodass Verwaltungsinformationen überall und jederzeit abrufbar und nutzbar sind.

Sich von alten Angewohnheiten zu trennen, ist immer schwierig, besonders wenn es um IT-Systeme geht. Aber wenn der Wandel zu einer modernen Infrastruktur verpasst wird, bleibt nur der Blick in eine trübe Zukunft in einer abgeschotteten Handelslandschaft. Es ist an der Zeit, etwas zu verändern.

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Literaturhinweise:

http://www.techpageone.de/unternehmen-der-zukunft/geschaftsergebnisse-teil-1-nur-18-aller-unternehmen-sind-zukunftsfahig/

 

Mark Samuels

Mark Samuels

Mark Samuels ist Wirtschaftsjournalist mit Spezialisierung im Bereich IT-Leadership. Als früherer Redakteur bei CIO Connect und Kulturredakteur bei Computing hat er bereits für verschiedene Organisationen gearbeitet, darunter Economist Intelligence Unit, Guardian Government Computing und Times Higher Education. Mark schreibt darüber hinaus Beiträge für CloudPro, ZDNetUK, TechRepublic, ITPro, Computer Weekly, CBR, Financial Director, Accountancy Age, Educause, Inform und CIONET. Er hat umfassende Erfahrung im Verfassen von Artikeln zu dem Thema, wie CIOs in ihren Unternehmen Technologien einführen und nutzen.

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